Der japanische Technologiekonzern SoftBank drückt bei seinem strategischen Umbau aufs Tempo. Neben einer massiven Milliarden-Wette auf Künstliche Intelligenz sichert sich das Unternehmen nun die Unterstützung von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX. Mit dieser Kombination aus Satellitentechnik und lokaler KI-Infrastruktur greift SoftBank die heimische Konkurrenz direkt an.
Satelliten-Netz für Japan
Gestern bestätigten Berichte den offiziellen Einstieg SoftBanks in das Starlink-System von SpaceX. Ziel ist es, Mobilfunkverbindungen via Satellit direkt auf Smartphones zu bringen. Damit schließt der Konzern zu den lokalen Rivalen NTT Docomo und KDDI auf, die im Rennen um eine lückenlose Netzabdeckung in Japan bereits vorgelegt haben.
Die Technologie ist besonders für abgelegene Bergregionen und Inseln gedacht, wo herkömmliche Funkmasten an ihre Grenzen stoßen. Gleichzeitig dient das System als wichtiges Sicherheitsnetz zur Aufrechterhaltung der Kommunikation bei Naturkatastrophen. Aktuell feilt das Management noch an den technischen Details für den vollen kommerziellen Start.
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Lokale KI-Infrastruktur wächst
Parallel zum Netzausbau forciert CEO Junichi Miyakawa den Wandel zum spezialisierten KI-Anbieter. Erst Anfang April schwor er knapp 500 neue Mitarbeiter auf die „KI-Revolution“ ein. Das Fundament dafür bilden sogenannte „Brain Data Centers“, die derzeit quer durch Japan entstehen. Ausgestattet mit massiven GPU-Clustern und dem hauseigenen Cloud-Betriebssystem Infrinia, will SoftBank lokale Rechenleistung für das KI-Training anbieten und so eine Alternative zu den globalen Tech-Giganten schaffen.
Frisches Kapital und IPO-Erfolg
Solche Infrastrukturprojekte verschlingen enorme Summen. Um die Liquidität zu sichern, nahm die Gruppe Ende März einen Überbrückungskredit über 40 Milliarden US-Dollar auf. Die Mittel, bereitgestellt von Banken wie JPMorgan Chase und Goldman Sachs, fließen primär in weitere OpenAI-Investments und werden im März 2027 fällig.
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Rückenwind erhält die Konzernbewertung derweil von der Fintech-Tochter PayPay. Nach dem erfolgreichen Nasdaq-Debüt zu 16 US-Dollar pro Aktie übten die Konsortialbanken ihre Mehrzuteilungsoption Ende März vollständig aus. Marktbeobachter werten die dominierende Stellung von PayPay im japanischen Markt für digitale Zahlungen aktuell als zentralen Treiber für den Unternehmenswert von SoftBank.
Die finanziellen Resultate dieses massiven Umbaus präsentiert das Management am 11. Mai 2026. Für das abgelaufene Geschäftsjahr peilt SoftBank einen Umsatz von knapp 7 Billionen Yen an, gestützt durch das starke Unternehmens- und Finanzgeschäft. Beim anstehenden Briefing wird der Markt genau darauf achten, wie der Konzern die Balance zwischen der teuren, zinsbelasteten KI-Expansion und profitablem Wachstum steuert.
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