SoftBank hat seinen Anteil an OpenAI auf rund 13 Prozent ausgebaut – ein Gesamtwert von 64,6 Milliarden Dollar. Hinter dem aggressiven Engagement steckt offenbar eine klare Wette: Ein OpenAI-Börsengang könnte bereits Ende 2026 oder 2027 bei einer Bewertung nahe einer Billion Dollar stattfinden.
Den jüngsten Investitionsschritt finanzierte SoftBank über einen 40-Milliarden-Dollar-Kredit, arrangiert von einem Konsortium aus JPMorgan Chase, Goldman Sachs und mehreren japanischen Banken. Die unbesicherte Kreditlinie läuft bis März 2027 – zeitlich also eng auf einen möglichen IPO zugeschnitten.
Stargate unter Druck
Parallel dazu ist SoftBank am Stargate-Projekt beteiligt, einem 500-Milliarden-Dollar-Vorhaben für KI-Infrastruktur gemeinsam mit OpenAI und Oracle. Dort läuft es weniger reibungslos: Berichten zufolge stockt das Projekt, Streitigkeiten über Kontrolle und Verantwortlichkeiten belasten die Zusammenarbeit. OpenAI hat Pläne zur Erweiterung seines Hauptstandorts in Abilene aufgegeben, Microsoft übernimmt Teile des Rechenzentrumsbaus. Einzelne Standorte entwickeln sich dennoch weiter.
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Arm liefert, Nasdaq schwächelt
Das Tochterunternehmen Arm Holdings lieferte zuletzt solide Zahlen: Im dritten Fiskalquartal bis Ende Dezember 2025 stieg der Umsatz um 26 Prozent auf 1,24 Milliarden Dollar. Die Royalty-Einnahmen legten 27 Prozent zu, die Lizenzerlöse 25 Prozent. Über 70.000 Unternehmen nutzen Arm-Chips für KI-Workloads.
Das Marktumfeld bleibt dennoch angespannt. Der Nasdaq Composite ist zuletzt um 10,7 Prozent von seinen Hochs gefallen – angetrieben von geopolitischen Unsicherheiten und wachsender Skepsis gegenüber den kurzfristigen Renditen massiver KI-Investitionen. SoftBank setzt seinen Kurs trotzdem fort und positioniert sich für den Fall, dass OpenAI tatsächlich an die Börse geht – mit einem Anteil, der dann zu den größten Einzelpositionen im Portfolio zählen würde.
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