Chinas Prüfbehörde für die Sicherheit ausländischer Investitionen hat laut Reuters SoftBanks geplante Übernahme des chinesischen ABB-Robotikgeschäfts untersagt. Dieser Teil gehört zu dem vereinbarten Geschäft im Umfang von 5,375 Milliarden $. Die Nachricht belastet die SoftBank-Aktie heute zusätzlich zur Schwäche von Arm und zum breiten Ausverkauf bei KI- und Technologiewerten: Das Papier verliert 3,9% auf 22,40 €.
Arm und Technologieumfeld belasten zusätzlich
Auch der Rückgang von Arm nach dessen Zahlenvorlage setzte SoftBank laut Reuters unter Druck. Arm meldete gestern für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von 1,44 Milliarden $. Das entsprach einem Zuwachs von 27% gegenüber dem Vorjahr.
Für das dritte Geschäftsquartal 2027 stellte Arm einen Umsatz von 1,54 Milliarden $ in Aussicht. Dieser Ausblick lag Reuters zufolge nahe an den Markterwartungen.
Der Verkaufsdruck erfasste zugleich weitere japanische Aktien mit Bezug zu künstlicher Intelligenz und Halbleitern. Medienberichten zufolge befürchten Anleger, dass eine strengere US-Prüfung von KI-Infrastruktur die Investitionen bremsen könnte. SoftBank gehörte dabei zu den technologielastigen Werten, die unter diesem Umfeld litten.
Weiterer Beteiligungsschritt verschoben
Bei einer anderen geplanten Transaktion meldete SoftBank am 30. Oktober eine Verzögerung. Der zusätzliche Erwerb neuer Aktien der LINE MAN Corporation durch LY Corporation für USD 130 Millionen soll bis Ende Januar 2027 abgeschlossen werden. Zuvor war der Abschluss für Ende Oktober vorgesehen. Nach Unternehmensangaben benötigt die Abstimmung der Vereinbarungen mehr Zeit.
Eine positivere Bewertung hatte Jefferies am 28. Oktober vorgenommen: Das Analysehaus stufte SoftBank von „Underperform“ auf „Hold“ hoch. Zugleich erhöhte es das Kursziel von JPY 3.140 auf JPY 7.270.
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