Sony Aktie: Rekord zum Jahresende

Sony steigert den Betriebsgewinn im dritten Quartal um 22 Prozent auf einen Rekordwert und hebt die Jahresprognose an. Die Halbleitersparte ist der größte Wachstumstreiber.

Sony Aktie
Kurz & knapp:
  • Betriebsgewinn erreicht Rekordhoch von 515 Mrd. Yen
  • Halbleitersparte verzeichnet Umsatz- und Gewinnsprung
  • Gaming-Geschäft erzielt höhere Profitabilität
  • Jahresprognose für Umsatz und Gewinn angehoben

Sony hat zum Abschluss des dritten Quartals 2025 kräftig zugelegt. Der japanische Konzern steigerte seinen Betriebsgewinn im Berichtszeitraum um satte 22 Prozent auf 515 Milliarden Yen – ein neuer Rekord für ein drittes Quartal. Der Nettogewinn kletterte um 11 Prozent auf 377,3 Milliarden Yen. Die Umsätze legten hingegen nur moderat um 1 Prozent auf 3.713,7 Milliarden Yen zu. Besonders bemerkenswert: Die operative Marge verbesserte sich von 11,5 auf 13,9 Prozent.

Die starke Profitabilität hat Sony dazu bewogen, die Prognose für das Gesamtjahr anzuheben. Der Konzern rechnet nun mit einem Betriebsgewinn von 1.540 Milliarden Yen – 8 Prozent mehr als zuvor anvisiert. Beim Umsatz wird jetzt ein Plus von 3 Prozent auf 12.300 Milliarden Yen erwartet.

Chip-Sparte als Gewinnbringer

Der wichtigste Ertragsmotor war die Halbleitersparte Imaging & Sensing Solutions. Die Einheit, die Kamerasensoren für Smartphones fertigt, steigerte den Umsatz um 21 Prozent auf 604,3 Milliarden Yen. Der Betriebsgewinn schoss sogar um 35 Prozent auf 132 Milliarden Yen nach oben – ebenfalls ein Rekord für ein drittes Quartal. Grund für den Erfolg: höhere Stückzahlen und gestiegene Durchschnittspreise bei Bildsensoren für mobile Endgeräte.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Sony?

Sony profitiert von der langsamen Erholung des Smartphone-Marktes und starken Auslieferungen für neue Geräte wichtiger Kunden. Smartphones wie das iPhone 17 von Apple verkauften sich im Weihnachtsquartal gut. Zudem setzt Sony verstärkt auf größere Sensorformate mit höherer Auflösung und mehr Funktionen – das treibt die Preise. CFO Lin Tao kündigte für das vierte Quartal allerdings Sonderaufwendungen von rund 20 Milliarden Yen an, die mit der Optimierung weniger profitabler Geschäftsbereiche zusammenhängen.

PlayStation hält Engagement stabil

Die Gaming-Sparte verzeichnete zwar einen Umsatzrückgang von 4 Prozent auf 1.613,6 Milliarden Yen, hauptsächlich wegen geringerer Hardware-Verkäufe der PlayStation 5. Doch der Betriebsgewinn legte um 19 Prozent auf 140,8 Milliarden Yen zu. Verantwortlich dafür waren höhere Einnahmen aus Netzwerkdiensten und eigenen Spieletiteln sowie positive Wechselkurseffekte.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Sony?

Die Nutzerzahlen entwickelten sich erfreulich: Im Dezember erreichte Sony mit 132 Millionen monatlich aktiven Konten einen neuen Rekord – ein Plus von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Spielzeit blieb mit einem Anstieg von 0,4 Prozent nahezu stabil. Tao betonte, dass sich das Geschäft mittlerweile im späteren Teil des Konsolenzyklus befinde. Die über 92 Millionen verkauften PS5-Konsolen hätten ein robustes Ökosystem geschaffen, das künftig vor allem über Software und Dienste Erträge generieren soll.

Musik wächst, Filme enttäuschen

Die Musiksparte legte um 13 Prozent auf 542,4 Milliarden Yen zu, der Betriebsgewinn stieg um 9 Prozent auf 106,4 Milliarden Yen. Treiber waren Live-Events, Merchandising und höhere Streaming-Erlöse. In den USA wuchsen die Streaming-Einnahmen um 5 Prozent bei aufgenommener Musik und um 13 Prozent im Musikverlagsgeschäft.

Schwächer schnitt dagegen die Filmsparte ab. Der Umsatz sank um 11 Prozent auf 353,3 Milliarden Yen, der Betriebsgewinn um 9 Prozent auf 30,9 Milliarden Yen. Im Vorjahresquartal hatte der Blockbuster „Venom: The Last Dance“ noch für Rückenwind gesorgt. Sony sicherte sich jedoch im Januar einen mehrjährigen globalen Lizenzvertrag mit Netflix, der künftig für stabilere Einnahmen im sogenannten Pay-One-Fenster sorgen soll.

Sony-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Sony-Analyse vom 5. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Sony-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Sony-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Sony: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Über Andreas Sommer 1660 Artikel

Über mich: Erfahrung für Ihren Anlageerfolg

Als Finanzanalyst und Börsenjournalist beschäftige ich mich seit über vier Jahrzehnten intensiv mit den Finanzmärkten. Meine Spezialisierung liegt auf der Analyse wachstumsstarker Aktien und der Entwicklung von Anlagestrategien, die fundamentale Bewertung mit technischer Analyse kombinieren.

Ein zentraler Aspekt ist das Timing („Timing is Money“), denn Risikobegrenzung ist essenziell („Vermeiden ist besser als Verlieren!“). Mein Ziel ist es, Ihnen klare Orientierung in dynamischen Märkten zu bieten.

Mein Weg an die Börse: Vom Bankberater zum Analysten

Meine Faszination für die Finanzmärkte entwickelte sich schon früh. Wichtige Stationen meines Weges sind:

  • Bankwesen: Über zehn Jahre Erfahrung als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank legten den Grundstein im Kundengeschäft.
  • Wendepunkt 1987: Der Börsencrash weckte mein tiefes Interesse an der technischen Analyse als wichtiges Instrument zur Risikosteuerung.
  • Finanzjournalismus: Als Finanzredakteur und Chefredakteur für Börsenpublikationen vertiefte ich meine Marktkenntnisse.
  • Strategieentwicklung: Über die Jahre entwickelte ich meinen heutigen ganzheitlichen Ansatz, der Fundamentaldaten und Charttechnik systematisch verbindet.

Meine Arbeit: Analysen, Strategien und Einblicke

Meine Expertise und meine Anlagestrategien teile ich auf verschiedenen Wegen:

  • Buch "Die Wachstumsaktien-Strategie": In diesem Buch (VNR Verlag) stelle ich praxisnah meine Methode zur Auswahl von Wachstumsaktien und zur Kombination von Fundamentalanalyse und Timing vor.
  • Markt-Barometer: Ein selbst entwickeltes Tool, das wöchentlich das Börsenklima anhand globaler Indikatoren einschätzt und bei der Risikosteuerung hilft.
  • Einblicke teilen: Meine Marktmeinung zu Aktien, Gold, Krypto und Rohstoffen teile ich regelmäßig bei Auftritten auf Finanzmessen (z.B. Invest Stuttgart), in Fachmedien (z.B. Börsen Radio Network) und auf meinem YouTube-Kanal „Chartanalyse-Trends“.

Unabhängigkeit und Transparenz sind die Grundlage meiner Arbeit.

Mein Ziel: Ihr Navigator im Finanzmarkt

Ich möchte Anlegern – ob Einsteiger oder Profi – klare, fundierte und umsetzbare Strategien an die Hand geben. Mit meinen Analysen und Werkzeugen helfe ich Ihnen, sich im oft komplexen Finanzmarkt zurechtzufinden und erfolgreich zu investieren.