S&P Global Aktie: Eurozone überrascht

Der Einkaufsmanagerindex der Eurozone erreicht den höchsten Wert seit drei Monaten, angetrieben von einem unerwarteten Wachstum der deutschen Industrie.

S&P Global Aktie
Kurz & knapp:
  • Eurozone-PMI steigt auf 51,9 Punkte
  • Deutsche Industrie wächst erstmals seit 2022
  • Inputkosten erreichen 34-Monats-Hoch
  • Endgültige Daten folgen Anfang März

Die europäische Wirtschaft zeigt deutlichere Lebenszeichen als erwartet. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex für die Eurozone kletterte im Februar auf 51,9 Punkte – der höchste Wert seit drei Monaten. Besonders bemerkenswert: Erstmals seit einem halben Jahr liegt auch die Industrie wieder über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

Der Sammelindex übertraf damit klar die Erwartungen der Analysten, die lediglich mit 51,5 Zählern gerechnet hatten. Die Daten stammen aus Befragungen, die S&P Global zwischen dem 9. und 18. Februar durchführte – ein wichtiger Indikator für die konjunkturelle Entwicklung, der von Marktteilnehmern weltweit beachtet wird.

Deutschland treibt, Frankreich bremst

Besonders Deutschland überraschte mit dem stärksten Wachstum seit vier Monaten. Der Composite-PMI sprang auf 53,1 Punkte, während Ökonomen nur 52,3 Zähler auf dem Zettel hatten. Der deutsche Industrie-PMI durchbrach mit 50,7 Punkten erstmals seit Juni 2022 wieder die neutrale Marke – ein möglicher Wendepunkt nach mehr als dreieinhalb Jahren Schwäche.

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Frankreich hingegen stagnierte nahezu. Der Composite-Index erreichte zwar 49,9 Punkte nach 49,1 im Januar, blieb damit aber knapp unter der Wachstumsschwelle. Die französische Industrie fiel sogar von 51,2 auf 49,9 Punkte zurück, während die Dienstleistungen leicht zulegten.

Was bedeutet das für die Datenqualität?

Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank, kommentierte die Zahlen optimistisch: „Vielleicht ist es etwas verfrüht, aber dies könnte einen Wendepunkt für die Industrie markieren.“ Er verwies darauf, dass die meisten Teilindizes – von Einkaufsmengen über Zukunftseinschätzungen bis hin zu Lagerbeständen – auf einem höheren Niveau lägen als beim letzten kurzen Ausflug über die 50-Punkte-Marke im August 2025.

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Die Inputkosten stiegen im Februar deutlich an und erreichten den höchsten Stand seit 34 Monaten. Gleichzeitig erhöhten Unternehmen ihre Verkaufspreise etwas moderater als im Januar. Die Beschäftigung ging den zweiten Monat in Folge leicht zurück – im Dienstleistungssektor endete damit eine fünfjährige Serie der Stellenschaffung.

Interessant für S&P Global: Das Unternehmen veröffentlicht die endgültigen Februar-Daten am 2. März für die Industrie und am 4. März für Dienstleistungen und Gesamtindex. Diese Zahlen werden zeigen, ob sich die positive Überraschung bestätigt oder als statistischer Ausreißer erweist.

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