S&P Global Aktie: Kontinuierlicher Erfolgskurs

Der taiwanische Fertigungssektor verzeichnet im Dezember 2025 erstmals wieder Expansion. Produktion und Aufträge steigen, doch Lieferkettenprobleme und Kostenanstiege bleiben Herausforderungen.

S&P Global Aktie
Kurz & knapp:
  • PMI-Index signalisiert erstes Wachstum seit Februar
  • Produktion und Neuaufträge legen moderat zu
  • Lieferzeiten dehnen sich am stärksten seit 18 Monaten
  • Geschäftsklima erreicht höchsten Stand seit März

Taiwans Produktionssektor hat im Dezember 2025 erstmals seit zehn Monaten wieder Wachstum verzeichnet. Der S&P Global Taiwan Manufacturing PMI kletterte von 48,8 im November auf 50,9 Punkte – und markierte damit die erste Expansion seit Februar.

Die zwischen dem 4. und 15. Dezember erhobenen Daten zeigen einen Stimmungsumschwung bei den taiwanischen Herstellern. Erstmals seit März legten sowohl Produktion als auch Neuaufträge wieder zu, wenn auch nur moderat. Die Unternehmen berichteten von verbesserter Nachfrage und höheren Kundenausgaben, warnten jedoch, dass die globale Wirtschaftslage weiterhin verhalten bleibe.

Exportgeschäft stabilisiert sich

Die Exportaufträge entwickelten sich nahezu stabil und verzeichneten nur noch einen marginalen Rückgang – den schwächsten seit neun Monaten. Ein Hoffnungsschimmer für die exportorientierte taiwanische Wirtschaft?

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Im Dezember weiteten die Firmen ihre Einkaufsaktivitäten leicht aus und beendeten damit einen achtmonatigen Rückgang. Die Lagerbestände sowohl bei zugekauften als auch bei fertigen Waren stiegen an, wobei die Fertigwarenlager das stärkste Wachstum seit März 2022 verzeichneten.

Lieferketten unter Druck

Die Lieferketten gerieten stärker unter Druck: Die Lieferzeiten der Zulieferer verlängerten sich im größten Ausmaß seit fast 18 Monaten. Grund waren unzureichende Lagerbestände bei den Lieferanten. Dies trieb die Inputkosten auf das höchste Niveau seit 17 Monaten, hauptsächlich getrieben durch gestiegene Rohstoffpreise.

Trotz steigender Produktion blieben die Hersteller bei Neueinstellungen zurückhaltend. Die Beschäftigung sank leicht, nachdem sie im November minimal zugelegt hatte. Unternehmen nannten Einstellungsstopps aufgrund von Kostenbedenken als Grund. Dies führte zum ersten Anstieg unerledigter Aufträge seit Februar.

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Die Verkaufspreise stiegen nur moderat, da die Hersteller über begrenzte Preissetzungsmacht klagten – ein Resultat verhaltener Marktbedingungen und zäher Kundenverhandlungen.

Optimismus kehrt zurück

Das Geschäftsklima hellte sich auf das höchste Niveau seit März auf. Die Unternehmen zeigten sich optimistisch bezüglich der künftigen Nachfrage.

Annabel Fiddes, Economics Associate Director bei S&P Global Market Intelligence, kommentierte: „Taiwans Fertigungssektor beendete 2025 auf einem Hoch.“ Um den Aufschwung zu erhalten, brauche es weitere Verbesserungen bei der Nachfrage – insbesondere aus dem Ausland, wo sich die Verkäufe gerade erst stabilisiert hätten – sowie eine größere Widerstandsfähigkeit der Lieferketten.

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Über Dieter Jaworski 1113 Artikel

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