Die neuesten Einkaufsmanagerindizes von S&P Global zeichnen ein überraschend positives Bild der globalen Wirtschaftslage. Während Analysten mit verhaltenen Zahlen rechneten, explodierten die PMI-Werte regelrecht – von Tokio über Frankfurt bis London. Doch was steckt wirklich hinter diesem plötzlichen Aufschwung?
In Großbritannien kletterte der zusammengesetzte PMI am 23. Januar auf 53,9 Punkte – der höchste Stand seit April 2024 und deutlich über den erwarteten 51,5. Besonders bemerkenswert: Das verarbeitende Gewerbe verzeichnete die stärkste Expansion der Auftragsbücher seit fast vier Jahren. Die Daten deuten auf ein Quartalswachstum von rund 0,4 Prozent hin, eine willkommene Nachricht für Finanzministerin Rachel Reeves.
Eurozone schwächelt, Deutschland überrascht
Ganz anders das Bild in der Eurozone. Der Composite PMI verharrte bei mageren 51,5 Punkten. Frankreich rutschte erstmals seit drei Monaten wieder in die Schrumpfung. Deutschland hingegen legte deutlich zu: Der Sammelindex sprang auf 52,5 Zähler, getrieben von einem Dienstleistungssektor, der auf 53,3 Punkte kletterte. Selbst das krisengebeutelte verarbeitende Gewerbe kehrte mit 48,7 Punkten zur Produktion zurück.
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„Das ist weiterhin eine nur sehr schwache Erholung“, dämpfte Cyrus de la Rubia von der Hamburg Commercial Bank die Euphorie. Die anhaltend hohe Inflation im Servicesektor – gemessen an den Verkaufspreisen – bereitet der EZB Kopfzerbrechen.
Asien dreht auf
In Japan erreichte der Composite PMI im Januar 52,8 Punkte – der stärkste Wert seit 17 Monaten. Der Manufacturing PMI schoss auf 51,5, weit über den erwarteten 50,1. Erstmals seit März 2025 stieg die Auslandsnachfrage, mit dem ersten Exportwachstum seit fast vier Jahren. Die Auftragslage explodierte regelrecht: Der Rückstand unerledigter Aufträge wuchs so stark wie nie seit Beginn der Erhebung im September 2007.
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Australien meldete einen Manufacturing PMI von 52,4 (Dezember: 51,6), während der Services-Index von 51,1 auf beeindruckende 56,0 hochschnellte. Der Australische Dollar reagierte prompt und kletterte auf ein 9-Monats-Hoch gegen den Euro.
Was bedeutet das für S&P Global?
Die Flut positiver PMI-Daten aus allen Weltregionen unterstreicht die zentrale Rolle von S&P Global als Marktdatenanbieter. Die intensive Berichterstattung über die Flash-PMI-Zahlen in den globalen Medien zeigt: Investoren und Notenbanken hängen an den Lippen des Unternehmens. Jede Indexveränderung bewegt Märkte, beeinflusst Zinsentscheidungen und treibt Währungskurse.
Allerdings bleibt die Lage fragil. Steigende Inputkosten, schrumpfende Lagerbestände in Deutschland und sinkende Geschäftserwartungen in Japan trüben das Bild. Die widersprüchlichen Signale – robustes Wachstum bei gleichzeitig steigendem Inflationsdruck – dürften die Nachfrage nach präzisen Konjunkturdaten weiter anheizen.
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