Universal Music Group zieht die Reißleine bei Spotify. Der Musikriese verkauft die Hälfte seiner Anteile am Streaming-Marktführer. Mit dem Erlös will UMG eigene Aktien zurückkaufen und Künstler auszahlen.
Das Management plant ein Rückkaufprogramm über rund 1,5 Milliarden Euro. Ein Teil des Geldes deckt obendrein vertragliche Verpflichtungen gegenüber Musikern. Parallel dazu richtet UMG seine Kapitalstrategie neu aus.
Spotify selbst lieferte zuletzt starke operative Zahlen. Im ersten Quartal 2026 erzielte das Unternehmen einen Betriebsgewinn von 715 Millionen Euro.
Der Umsatz kletterte währungsbereinigt um 14 Prozent. Das Unternehmen nahm im Berichtszeitraum insgesamt 4,5 Milliarden Euro ein.
Hohe Kosten belasten den Ausblick
Trotz des Wachstums reagierte der Markt nervös. Spotify erwartet für das zweite Quartal lediglich ein Betriebsergebnis von 630 Millionen Euro. Hohe Ausgaben für Künstliche Intelligenz und Marketing belasten die Marge.
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Die Aktie notiert aktuell bei 380,50 Euro. Seit Jahresbeginn verlor das Papier über 22 Prozent an Wert. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch liegt bei über 40 Prozent.
Analysten bewerten Investitionen neu
Banken wie JPMorgan und Barclays senkten ihre Kursziele. Manche Experten halten an ihrer Einstufung „Overweight“ fest. Sie betrachten den jüngsten Kursrutsch als Überreaktion auf kurzfristige Investitionskosten.
Die operative Basis bleibt solide. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer stieg um 12 Prozent auf 761 Millionen. Der Fokus liegt nun auf der Profitabilität im zweiten Quartal.
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