Rare Erden sind das Rückgrat moderner Technologie. Bisher kontrolliert China den Markt fast vollständig. Sprott bietet Anlegern nun einen gezielten Ausweg aus dieser Abhängigkeit.
Der Vermögensverwalter startete am 15. April den Sprott Rare Earths Ex-China ETF. Der Fonds investiert in Unternehmen jenseits der Volksrepublik. Er deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab. Dazu gehören Förderung, Trennung und Veredelung der kritischen Rohstoffe.
Unabhängigkeit als Anlageziel
Seltene Erden stecken in Verteidigungssystemen, Halbleitern und Elektroautos. Auch der aktuelle KI-Boom treibt den Bedarf massiv an. Bisher dominiert China die weltweite Magnetproduktion. Die USA und ihre Verbündeten drängen daher auf diversifizierte Lieferketten. Das Ziel: Unabhängigkeit.
Sprott setzt auf Firmen, die von diesem politischen Kurs profitieren. Der ETF bildet den Nasdaq Sprott Rare Earths Ex-China Index ab. Mindestens 80 Prozent des Kapitals fließen direkt in diese Index-Werte.
Marktreaktion und Kursverlauf
Defense Metals Corp gehört bereits zum Portfolio des neuen Produkts. Das Management erhofft sich dadurch mehr institutionelles Kapital. Parallel dazu stieg die Aufmerksamkeit für den Sektor.
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Die Aktie notiert aktuell bei 116,40 Euro. Das entspricht einem Minus von über fünf Prozent zum Vortag. Indes bleibt die langfristige Bilanz positiv. Seit Jahresbeginn legte der Wert um rund 35 Prozent zu.
Der Markt reagiert damit volatil auf die jüngsten geopolitischen Spannungen. Trotz kurzfristiger Schwankungen bleibt das Interesse an kritischen Materialien hoch. Vor allem die Abkehr von chinesischen Importen stützt das Geschäftsmodell vieler westlicher Förderer.
Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Plus von 145 Prozent zu Buche. Vom Rekordhoch bei 143 Euro im März hat sich der Kurs jedoch entfernt. Der Aufbau einer westlichen Infrastruktur für seltene Erden steht erst am Anfang. Die politische Unterstützung für Projekte außerhalb Chinas bleibt hoch.
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