Im brasilianischen Araxá treibt St George Mining die Erschließung eines gewaltigen Niob- und Seltenerd-Vorkommens voran. Um das hohe Bohrtempo zu halten, nutzt der Explorer einen eleganten Weg der Kapitalbeschaffung. Das Unternehmen beantragte in der vergangenen Woche die Zulassung von rund 11,3 Millionen neuen Aktien an der australischen Börse ASX.
Dieser Schritt reiht sich in ein klares Muster ein. Bereits im März wandelten Inhaber von Derivaten ihre Positionen in fast sieben Millionen neue Papiere um. Solche Optionsausübungen erweitern das Aktienregister stetig. Ein formeller Kapitalbeschluss bleibt dem Management dadurch erspart. Die leichte Verwässerung nehmen Altaktionäre offenbar in Kauf, da die frischen Mittel direkt in die operative Arbeit fließen.
Bohrer laufen rund um die Uhr
Das Hauptaugenmerk liegt auf dem zu 100 Prozent konzerneigenen Araxá-Projekt im Bundesstaat Minas Gerais. St George Mining kontrolliert dort nach eigenen Angaben die größte Seltenerd-Ressource in Karbonatgestein Südamerikas. Aktuell laufen die Bohranlagen im Dauerbetrieb. Das Management peilt an, die Gesamtressource bis zum dritten Quartal 2026 auf bis zu 100 Millionen Tonnen auszuweiten.
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Parallel dazu profitiert der Entwickler von geopolitischem Rückenwind. Die USA verbieten ihren Rüstungskonzernen ab Ende Dezember 2026 den Einsatz chinesischer Seltenerdmetalle. Niob und Seltene Erden stehen daher bei amerikanisch-brasilianischen Gesprächen weit oben auf der Agenda. Um die spätere Produktion effizienter zu gestalten, vereinbarte St George Mining kürzlich eine Partnerschaft mit Boston Metal. Eine neue Schmelzflusselektrolyse-Technologie soll direkt vor Ort getestet werden.
Warten auf die Machbarkeitsstudie
An der Börse spiegelt sich die Fantasie der Investoren wider. Die Marktkapitalisierung vervielfachte sich innerhalb eines Jahres auf rund 510 Millionen Australische Dollar. Seit Jahresbeginn verzeichnet die Aktie ein Plus von gut 22 Prozent und ging am Freitag bei 0,07 Euro aus dem Handel.
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Kurzfristig kühlte der Kurs nach dem Jahreshoch im Februar jedoch ab. Das Papier notiert derzeit leicht unter der 50-Tage-Linie.
Der nächste fundamentale Meilenstein steht derweil unmittelbar bevor. Mitte 2026 plant das Unternehmen die Veröffentlichung einer vorläufigen Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA). Dieses Dokument wird erstmals konkrete Zahlen zum Kapitalbedarf und zu den operativen Kosten liefern. Erst dann lässt sich das tatsächliche wirtschaftliche Potenzial des Araxá-Projekts verlässlich bewerten.
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