St George Mining meldet technische Fortschritte auf seinem Araxá-Projekt in Brasilien. Die neuen metallurgischen Testergebnisse zeigen, dass das Unternehmen Niob und Seltene Erden effizienter gewinnen kann. Das Ziel ist klar: Die Wirtschaftlichkeit des Vorkommens in Minas Gerais soll steigen.
Hohe Ausbeute bei Niob
Die ersten Flotationsversuche lieferten ein Niob-Konzentrat zwischen 39,6 und 40,2 Prozent. In Kombination mit magnetischen Trennverfahren erreichte die Gesamtausbeute für das Metall rund 50,9 Prozent. Niob gilt als unverzichtbarer Rohstoff für Spezialstähle und die Energiewende.
Indes testete das Team die Gewinnung Seltener Erden aus den Rückständen der Niob-Verarbeitung. Mittels Umkehrflotation stieg der Gehalt von 9,8 auf 15,7 Prozent TREO (Total Rare Earth Oxides). Die Ausbeute lag hier bei rund 82 Prozent.
Massive Ressourcenbasis
Die Basis für diese Versuche bildet eine Ressourcenschätzung von knapp 71 Millionen Tonnen Erz. Das Material weist Durchschnittsgehalte von 4,06 Prozent Seltenen Erden und 0,62 Prozent Niob auf. Höhere Gewinnungsraten verbessern die ökonomische Perspektive des gesamten Standorts.
An der Börse sorgten die Daten für Auftrieb. Die Aktie legte am Freitag um knapp fünf Prozent auf 0,07 Euro zu. Damit notiert das Papier seit Jahresbeginn rund 13,5 Prozent im Plus.
Vom Jahreshoch bei 0,10 Euro bleibt der Kurs jedoch ein Stück entfernt. St George Mining konzentriert sich nun auf die weitere Optimierung der Extraktionsprozesse. Diese technischen Meilensteine bilden das Fundament für die weitere Erschließung des Projekts in Brasilien.
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