Stadler Deutschland und HEAG mobilo wollen die Vibrationen eines Darmstädter TINA-Fahrzeugs mit zusätzlichen Schwingungstilgern verringern. Wie die Unternehmen am Montag mitteilten, rüsten sie dafür ein Fahrzeug mit den Bauteilen aus. Im November sollen Tests und Messungen unter Betriebsbedingungen zeigen, ob die Maßnahmen die Erschütterungen verringern.
Stadler kündigte darüber hinaus weitere Fahrzeuganpassungen an. Die geplanten Untersuchungen richten sich auf die Wirkung der zusätzlich eingebauten Bauteile im Betrieb; eine Verringerung der Vibrationen ist dabei das Ziel der Erprobung.
Finnland bestellt weitere Elektrotriebzüge
Einen Folgeauftrag erhielt Stadler am 30. Oktober von RailStock Finland Oy. Das finnische Staatsunternehmen bestellte weitere 21 elektrische FLIRT-/Sm7-Triebzüge. Nach Angaben von RailStock hat die Bestellung einen Wert von 240 Millionen Euro.
Mit den zusätzlichen Zügen soll die Flotte auf insgesamt 41 Fahrzeuge wachsen. Die Auslieferung soll einen Betriebsstart Anfang 2031 ermöglichen. Damit nennt RailStock sowohl den Umfang der Erweiterung als auch den vorgesehenen zeitlichen Rahmen für den Einsatz der bestellten Fahrzeuge.
Investition und Wartung als weiterer Kontext
Für ein neues Inbetriebsetzungszentrum in Weinfelden investiert Stadler rund 40 Millionen Franken. Das Unternehmen plant dort rund 80 neue Arbeitsplätze. Die Inbetriebnahme des Zentrums ist für das erste Halbjahr 2028 vorgesehen.
Vor rund zwei Wochen verlängerten Stadler Rail Service UK und Greater Anglia ihre Wartungspartnerschaft um zwei Jahre. Stadler Rail Service UK wartet damit weiterhin die Flotte von 58 FLIRT-Zügen des Partners. Die Vereinbarung betrifft die Fortführung der Wartung dieser bestehenden Flotte.
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