Stadler Rail hakt im Vereinigten Königreich ein wichtiges Großprojekt ab: Die komplette neue Metro-Flotte für das Tyne-and-Wear-Netz ist ausgeliefert. Für Anleger ist das mehr als eine PR-Meldung – denn erfolgreiche Abnahmen und pünktliche Übergaben entscheiden im Schienenfahrzeuggeschäft oft darüber, wie sauber Umsatz und Marge tatsächlich „auf die Schiene“ kommen. Doch was sagt dieser Projektabschluss über das operative Momentum vor dem Jahresbericht im März aus?
Nexus-Projekt: 46 Züge komplett geliefert
Der Metro-Betreiber Nexus bestätigte zuletzt, dass der letzte von 46 Zügen (Class 555) am 21. Februar im Depot Gosforth eingetroffen ist. Damit ist die Lieferphase abgeschlossen, die im Februar 2023 mit dem ersten Fahrzeug gestartet war. Jeder Zug wurde dabei über rund 1.800 Meilen aus dem Stadler-Werk in der Schweiz über das europäische Festland und den Kanaltunnel nach Großbritannien transportiert.
Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 362 Mio. GBP und gilt als das bislang größte und komplexeste in der Geschichte des Tyne-and-Wear-Metro-Netzes. Laut Nexus sind bereits mehr als die Hälfte der neuen Züge im Fahrgastbetrieb. Der vollständige Fahrplanbetrieb mit der neuen Flotte soll bis zum Sommer 2026 erreicht werden. Die alten Metro-Züge sollen im späten Frühjahr bis Frühsommer ausgemustert und recycelt werden.
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Produktdetails und Betrieb: entwickelt mit Kundenfeedback
Die neuen Fahrzeuge wurden laut Betreiberangaben auf Basis einer Kundenbefragung mit über 23.000 Rückmeldungen entwickelt. Genannt werden unter anderem Längsbestuhlung, Ladeanschlüsse, Klimaanlage, 44 Überwachungskameras pro Zug sowie automatische Schiebetritte für barrierefreies Ein- und Aussteigen.
Stadler-Schweiz-CEO Lucius Gerig sprach in der Nexus-Mitteilung von einem „stolzen Moment“ und verwies auf die enge Zusammenarbeit über die dreijährige Lieferperiode.
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Dichtes Februar-Programm – und ein wichtiger Termin im März
Der Projektabschluss fällt in eine Phase mit mehreren operativen Meldungen im Februar 2026: Stadler gründete ein Joint Venture (Stadler Digital Labs) mit Critical Software (Beteiligung 51/49), meldete den Start der „kurzen TINA“-Straßenbahn in Halle (Saale), gewann einen Vertrag über 35 Diesel-Elektro-Lokomotiven für die Türkei und ist im Konsortium mit Siemens Mobility an einem Rahmenvertrag über 226 vollautomatisierte S-Bahn-Züge für Kopenhagen beteiligt (genanntes Volumen: rund drei Milliarden Euro).
Am Markt zeigte sich zuletzt ein ruhiges Bild: Die Aktie notiert heute bei 22,68 Euro (leicht im Plus) und liegt damit über dem 50-Tage-Durchschnitt von 22,00 Euro. Der nächste harte Datenpunkt folgt jedoch erst mit dem Jahresbericht 2025 am 18. März 2026. Dann wird sichtbar, wie sich die jüngste Projekt- und Auftragsdynamik in den Zahlen niederschlägt. Die ordentliche Generalversammlung ist für den 5. Mai 2026 angesetzt.
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