Standard Chartered Aktie: Überraschender Wechsel

Standard Chartered muss nach dem plötzlichen Abgang seines Finanzchefs Diego De Giorgi die CFO-Position neu besetzen. Interims-CFO Peter Burrill übernimmt vorerst die Leitung.

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Kurz & knapp:
  • Finanzvorstand verlässt Bank nach kurzer Amtszeit
  • Wechsel zum US-Vermögensverwalter Apollo Global
  • Erfahrener Manager Peter Burrill übernimmt interimistisch
  • Aktienkurs zeigt sich von Personalwechsel unbeeindruckt

Die Standard Chartered Bank muss sich einen neuen Finanzchef suchen – und das schneller als geplant. Diego De Giorgi hat seinen Posten als Group Chief Financial Officer mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Grund: Ein Angebot des US-Vermögensverwalters Apollo Global Management, wo er künftig als Partner und Leiter der Europa-Sparte tätig sein wird.

Die Londoner Großbank reagierte umgehend und ernannte Peter Burrill zum Interims-CFO. Burrill ist kein Unbekannter im Haus – seit 2017 leitet er die zentrale Finanzabteilung und fungiert bereits als stellvertretender Finanzchef. Ab sofort wird er vom Londoner Hauptsitz aus direkt an CEO Bill Winters berichten.

Kurze Amtszeit endet abrupt

De Giorgis Abgang kommt überraschend schnell. Erst im September 2023 war er zur Bank gestoßen, im Januar 2024 übernahm er offiziell den CFO-Posten. Nach nicht einmal eineinhalb Jahren an der Spitze der Finanzabteilung ist nun bereits Schluss. Die Verlockung eines Partnertitels bei Apollo scheint groß genug gewesen zu sein, um die Karriere bei Standard Chartered vorzeitig zu beenden.

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Burrill bringt solide Referenzen mit. Vor seinem Wechsel zu Standard Chartered im Jahr 2017 arbeitete er bei der Deutsche Bank, wo er als Group Controller und Co-Leiter der Konzernfinanzen tätig war. Seine Karriere startete er bei KPMG, wo er fast zwei Jahrzehnte in den USA und Deutschland verbrachte. Seit März 2025 sitzt er zudem im Aufsichtsrat der Standard Chartered Bank AG als Vorsitzender.

Nachfolge noch offen

Standard Chartered kündigte an, zeitnah eine Entscheidung über die dauerhafte Besetzung der CFO-Position zu treffen. Bis dahin hält Burrill die Zügel in der Hand – ein erfahrener Interim-Manager, der das Geschäft kennt und keine Einarbeitungszeit benötigt.

Die Aktie zeigte sich am Montag unbeeindruckt von den Personalien und legte an der Londoner Börse um 0,93 Prozent auf 1.899 Pence zu. Offenbar vertrauen Anleger darauf, dass die Bank den Wechsel reibungslos bewältigen wird.

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