Die Aktie des Chipherstellers legte am Mittwoch um satte 7 Prozent zu. Der Grund: Apple verhandelt offenbar über den Einsatz von LiDAR-Sensoren des europäischen Konzerns im iPhone 18. Ein Durchbruch, der die Marktposition grundlegend verändern könnte.
Bislang bezieht der Tech-Riese aus Cupertino diese Komponenten ausschließlich von Sony. Doch genau diese Abhängigkeit von einem einzigen Zulieferer will Apple nun offenbar beenden. Morgan Stanley bestätigte die laufenden Gespräche und wertet den möglichen Einstieg als zweiter Lieferant als klares Zeichen für eine verbesserte Kundendurchdringung.
Timing könnte kaum besser sein
Die Nachricht kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Nach einer langen Durststrecke in der Halbleiterindustrie suchen Investoren händeringend nach Signalen einer Erholung. Eine Diversifizierung der Lieferkette durch Apple würde dem europäischen Chipkonzern die Tür zu erheblichen Volumina öffnen – sofern aus den Gesprächen tatsächlich Aufträge werden.
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Morgan Stanley sieht in der Entwicklung eine Bestätigung ihrer These, dass der Konzern seine Produktstrategie für 2026 und 2027 neu ausrichtet. Allerdings dämpfen die Analysten zu hohe Erwartungen: Eine Erholung der Profitabilität ist kurzfristig nicht in Sicht. Erst in der zweiten Jahreshälfte 2026 rechnet die Investmentbank mit einer spürbaren Verbesserung der Margen.
Bewertung bleibt verhalten
Das Kursziel von 20 Euro je Aktie basiert auf dem 20-fachen der für 2026 erwarteten Gewinne von 1,12 Dollar pro Anteilsschein. An der Mailänder Börse schloss der Titel am Dienstag bei 25,00 Euro – mit einem Plus von 5,33 Prozent war er der Tagessieger im italienischen Leitindex. Während 438 Aktien an der Börse Mailand zulegten, gaben 276 nach.
Die Analysten bezeichnen die Aktie weiterhin als „2027-Story“. Eine schnelle Wende in den kommenden Quartalen erwarten sie nicht. Erst weitere Quartalszahlen werden zeigen, ob sich die fundamentalen Rahmenbedingungen tatsächlich verbessern.
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