Subaru steht vor einer entscheidenden Woche. Der japanische Autobauer veröffentlicht in Kürze seine Bilanz zum ersten Quartal. Marktteilnehmer warten gespannt auf den ersten konkreten Blick in die Bücher des laufenden Geschäftszyklus.
Gewinnziel fest im Visier
Am vergangenen Freitag gab der Kurs spürbar nach. Das Papier verlor 3,31 Prozent und schloss bei 15,05 Euro. Viele Investoren passten ihre Positionen vor den anstehenden Finanzberichten an. Der mehrwöchige Aufwärtstrend bleibt jedoch vorerst bestehen.
Das Management strebt für das Gesamtjahr einen deutlichen Sprung beim Betriebsgewinn an. Das Ziel liegt bei rund 150 Milliarden Yen. Im Vorjahr belasteten hohe Materialkosten und Probleme im Welthandel das Ergebnis massiv. Die neuen Daten müssen nun zeigen, wie schnell Subaru diese Hürden hinter sich lässt.
Abhängigkeit vom US-Dollar
Der Erfolg der Japaner entscheidet sich vor allem in Nordamerika. Dort erzielt der Konzern bis zu 80 Prozent seines gesamten Absatzes. Diese starke Konzentration macht Subaru extrem abhängig von Währungsschwankungen. In seiner Prognose setzt das Unternehmen einen Wechselkurs von 150 Yen pro US-Dollar voraus.
Parallel dazu stützen laufende Aktienrückkäufe den Kurs. Die Produktion in den japanischen Werken lief zuletzt stabil. Das ist die Grundvoraussetzung für den wichtigen Export in die USA. Anleger achten bei der Zahlenvorlage besonders auf die Entwicklung der operativen Marge.
Anfang August wird klar, ob der Aufschwung genug Kraft für einen charttechnischen Ausbruch hat. Die Marke von 15,86 Euro markiert hier einen wichtigen Widerstand. Gelingt der Sprung darüber, rückt der langfristige Abwärtstrend seit Jahresbeginn in den Hintergrund.
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