Subaru geht einen ungewöhnlichen Weg. Während die Konkurrenz auf Elektroantrieb und Automatik setzt, baut der japanische Autobauer sein Angebot an Handschaltgetrieben aus. Die Ankündigung fiel beim 24-Stunden-Rennen auf dem Fuji Speedway – ein bewusstes Signal an die Fangemeinde.
Bis 2027 sollen drei neue Modelle mit manuellem Getriebe kommen. Darunter eine überarbeitete Version des BRZ STI und ein sportlicher WRX mit der STI-eigenen TY85-Transmission. Hinzu kommt ein fünftüriger Hatchback, der vermutlich auf der Impreza-Plattform basiert.
Nur für Japan?
Die handgeschalteten Modelle sind bisher nur für den japanischen Markt bestätigt. Ob Subaru sie auch in Nordamerika anbietet, ließ das Unternehmen offen. Das ist einerseits mutig – andererseits riskant. Denn der Trend zu Elektroautos und Automatikgetrieben ist global.
An der Börse zeigt sich das gemischt. Die Aktie notierte zuletzt bei 14,10 Euro, das sind knapp 5,5 Prozent über der 50-Tage-Linie. Der RSI von 57,4 signalisiert moderate Kaufneigung. Kein Wunder: Die Nischenstrategie spricht eine treue Zielgruppe an.
Doch der Jahresverlauf bleibt schwierig. Seit Januar verlor das Papier rund 24 Prozent – auch wegen der Unsicherheit in der gesamten Autobranche. Das 52-Wochen-Hoch bei 19,80 Euro liegt fast 29 Prozent entfernt.
Subaru setzt bewusst auf Verweigerung. Wo andere den Verbrenner aufgeben, hält der Hersteller am Schaltgetriebe fest. Ob das reicht, um auf Dauer zu überzeugen, hängt von einer Frage ab: Folgen die Kunden dieser Strategie auch außerhalb Japans?
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