SuperQ Quantum Computing schickt seinen CEO auf die globale Bühne. Dr. Muhammad Ali Khan sprach Anfang Juni auf zwei hochkarätigen Foren — und das Unternehmen nutzt die Aufmerksamkeit, um sich als unverzichtbarer Partner für Regierungen und Konzerne zu positionieren.

Quantencomputing trifft Klimadebatte

Am 9. Juni nahm Dr. Khan am Economist Global Agenda und am QSECDEF Forum teil. Im Mittelpunkt stand der sogenannte Q-Day: der Moment, an dem Quantencomputer gängige Verschlüsselungsverfahren knacken könnten. Khan argumentierte, dass Unternehmen und Behörden nicht mehr nur Risiken beobachten, sondern aktiv gegensteuern müssen.

Zwei Tage später folgte ein Auftritt beim Economist Enterprise Climate Leaders Club in New York. Dort diskutierten 120 Führungskräfte über Geopolitik, Energie und KI. SuperQ präsentierte seine Super™-Plattform als hybride Lösung, die klassische und Quantenrechner kombiniert. Das Ziel: greifbaren wirtschaftlichen Nutzen für Finanz-, Gesundheits- und Logistikunternehmen liefern.

Schwache Kurs- und Finanzdaten

Die Roadshow auf der Bühne steht in einem gewissen Kontrast zur Kursentwicklung. Die Aktie notiert bei 0,52 Euro — rund 31 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 0,75 Euro. In den vergangenen 30 Tagen verlor sie gut zehn Prozent.

Die Finanzzahlen zeigen ein frühes Stadium. Zum 31. März 2026 hielt SuperQ Kassenbestände von 2,34 Millionen kanadischen Dollar. Echte Umsätze fehlen noch: Ein Posten von 5.316 CAD sonstiger Erträge erfüllte die IFRS-Anforderungen für eine Umsatzerfassung nicht. Auffällig ist der Anstieg bei Marketing und Werbung — von rund 6.400 CAD im Vorjahreszeitraum auf knapp 180.000 CAD.

Das Unternehmen investiert also stark in Sichtbarkeit. Ob daraus Aufträge werden, zeigen die nächsten Quartalszahlen — erwartet am 28. August 2026.