Kristin Magnusson Bernard übernimmt im August die Führung der Fonds-Tochter Handelsbanken Fonder. Die bisherige CEO des schwedischen Staatsfonds AP1 folgt auf Emma Viotti, die interimistisch eingesprungen war und nun auf ihren Posten als stellvertretende Chefin zurückkehrt. Der Zeitpunkt ist kein Zufall – das Institut hat gerade Quartalszahlen mit einem dicken Einmaleffekt vorgelegt.
Führungswechsel mit Ansage
Aufsichtsratschef Carl Cederschiöld lobt Magnusson Bernard als ausgewiesene Marktkennerin. Sie soll die Fondsgesellschaft weiterentwickeln, die als Wachstumstreiber der Gruppe gilt. Der Wechsel kommt rund zwei Monate nach den Q1-Zahlen der Muttergesellschaft.
Das operative Ergebnis stieg im ersten Quartal um vier Prozent auf 8,195 Milliarden Kronen. Den größten Anteil daran hatte eine einmalige Umsatzsteuer-Erstattung von rund 1,1 Milliarden SEK. Ohne diesen Effekt lag die Eigenkapitalrendite bei 11,7 Prozent – ausgewiesen waren 14 Prozent. Die Nettozinserträge gaben leicht nach, bedingt durch gesunkene kurzfristige Marktzinsen.
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Analysten aktiv, Aktie verhalten
Parallel dazu haben die hauseigenen Analysten ihre Einschätzungen für nordische Werte angepasst: Die Immobiliengesellschaft Fastighets AB Balder wurde hochgestuft, der Sortierkonzern Tomra Systems hingegen auf „Sell“ gesetzt.
Die Aktie von Svenska Handelsbanken selbst notiert am Montag nahezu unverändert bei 11,96 Euro. Der Kurs liegt damit knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt, aber auf Höhe der 200-Tage-Linie – ein Zeichen fehlender Richtung. Die Kapitalstärke bleibt das zentrale Argument für Anleger: Die hartes Kernkapitalquote liegt deutlich über den regulatorischen Anforderungen, die Kreditausfälle sind mit 35 Millionen Kronen minimal. Rating-Agenturen haben dies zuletzt mit Hochstufungen honoriert.
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