Die Swatch-Aktie legte am Freitag einen beeindruckenden Kurssprung von 13,4 Prozent hin – und das, obwohl der Uhrenkonzern für 2025 einen massiven Gewinneinbruch vermeldete. Der Umsatz sank um 5,9 Prozent auf 6,28 Milliarden Franken. Währungsbereinigt bedeutete das ein Minus von 1,3 Prozent. Was also trieb die Anleger in die Papiere?
Die Antwort liegt in der zweiten Jahreshälfte. Nach Monaten des Rückgangs kehrte Swatch im vierten Quartal 2025 zur Wachstumskurve zurück – und das mit deutlich anziehendem Tempo. Dieser positive Trend setzte sich im Januar 2026 fort, was den Pessimismus der Vorquartale schlagartig vertrieb.
Trendwende im Luxussegment?
Der Stimmungsumschwung erfasste auch andere Schweizer Luxuswerte. Richemont gewann im Sog von Swatch 1,2 Prozent. Die Börse scheint zu glauben, dass die schwächste Phase im Uhrengeschäft überstanden ist. Bemerkenswert: Trotz des Ergebnisrückgangs bleibt die Dividende für die Aktionäre stabil – ein Signal des Managements, dass man an die Erholung glaubt.
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Am Freitagshandel zeigte sich der Schweizer Leitindex SMI insgesamt freundlich und schloss 0,3 Prozent höher bei 13.188 Punkten. Das Handelsvolumen fiel mit 21,85 Millionen umgesetzten Aktien allerdings geringer aus als am Vortag. Unter den 20 SMI-Werten standen elf Gewinner neun Verlierern gegenüber.
Pharmaschwergewichte stützen den Markt
Die Schwergewichte Novartis und Roche trugen ebenfalls zur positiven Tendenz bei und legten um 0,3 beziehungsweise 1,1 Prozent zu. Roche profitierte weiterhin von den überzeugenden Quartalszahlen vom Vortag. Givaudan erholte sich mit einem Plus von 2,1 Prozent teilweise von dem Kursrutsch, den der Duft- und Aromenkonzern nach seiner Zahlenvorlage erlitten hatte.
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Die vorsichtige Grundstimmung an den Märkten blieb allerdings bestehen. Wachsende Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie die Nominierung von Kevin Warsh als Nachfolger für US-Notenbankchef Jerome Powell sorgten für Zurückhaltung. Warsh galt als aussichtsreichster Kandidat und wurde bereits in Trumps erster Amtszeit für den Posten in Betracht gezogen.
Gleichzeitig stiegen die US-Erzeugerpreise im Dezember stärker als erwartet – ein weiterer Dämpfer für Zinssenkungshoffnungen. Der Chicago-Einkaufsmanagerindex überraschte hingegen im Januar mit einem deutlichen Anstieg. An den Rohstoffmärkten kam es zu heftigen Bewegungen: Gold und Silber sackten nach ihrem jüngsten Höhenflug binnen 30 Minuten massiv ab. Händler sprachen von einer vernichteten Marktkapitalisierung im Gegenwert von rund 2,5 Milliarden Dollar.
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