Swiss Prime Site hat heute die Geschäftszahlen für 2025 vorgelegt – und überrascht Anleger mit soliden Ergebnissen trotz herausfordernder Bedingungen. Der größte börsenkotierte Schweizer Immobilienkonzern hielt das operative Ergebnis stabil und hebt die Dividende von 3,45 auf 3,50 Franken je Aktie an. Das Bemerkenswerte: Dies gelang trotz erheblicher temporärer Mietausfälle durch umfangreiche Umbaumaßnahmen.
Der Gewinn aus laufender Geschäftstätigkeit (FFO I) blieb mit 4,22 Franken je Aktie auf Vorjahresniveau und übertraf damit die eigene Prognose von 4,10 bis 4,15 Franken. CEO Marcel Kucher zeigte sich zufrieden: Das Immobiliensegment erwies sich als „sehr resilient“, obwohl bedeutende Mieterträge durch Sanierungen wegfielen – darunter die Umbauten am Talacker und der Fraumünsterpost in Zürich sowie die im Februar 2025 abgeschlossene Schließung des Jelmoli-Warenhauses.
Kapitalerhöhung komplett investiert
Die im Februar 2025 eingeworbenen 300 Millionen Franken hat Swiss Prime Site vollständig in neue Immobilien investiert. Zukäufe im Wert von knapp 550 Millionen Franken konzentrierten sich auf Zürich und die Region Genfersee. Besonders hervorzuheben: der Ankauf des Gebäudes der Schweizer Börse im Dezember sowie eine attraktive Arrondierung an der Zürcher Bahnhofstrasse durch einen Asset-Swap. Diese Akquisitionen sollen die jährlichen Mieterträge ab 2026 um rund 17 Millionen Franken steigern.
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Der Wert des Immobilienportfolios kletterte um 6,6 Prozent auf 13,9 Milliarden Franken. Positive Neubewertungseffekte von 216,9 Millionen Franken trugen maßgeblich dazu bei – getrieben durch höhere Mieten bei neuen Verträgen und einen leicht gesunkenen Diskontsatz. Unter dem Strich stand ein Konzerngewinn von 382,5 Millionen Franken, nach 360,3 Millionen im Vorjahr.
Asset Management mit Rekord-Neugeldern
Besonders dynamisch entwickelte sich die Sparte Swiss Prime Site Solutions: Das Asset Management zog im Geschäftsjahr 2025 rekordhohe Neugelder von einer Milliarde Franken an. Die verwalteten Vermögen stiegen auf 14,3 Milliarden Franken, ein Plus von 7,5 Prozent. Der Betriebsertrag des Segments schnellte um 18,1 Prozent auf 83,6 Millionen Franken nach oben – rund zwei Drittel davon aus wiederkehrenden Erträgen.
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Zum Wachstum beigetragen hat auch der erfolgreiche Börsengang des kommerziellen Fonds SPSS IFC im Dezember 2025 an der SIX Swiss Exchange, der die Produktpalette erweiterte und nun allen Anlegern zugänglich ist.
Ausblick: Weiteres Wachstum erwartet
Für 2026 zeigt sich Swiss Prime Site optimistisch und prognostiziert einen FFO I zwischen 4,25 und 4,30 Franken je Aktie – eine deutliche Steigerung gegenüber 2025. Die Mieterträge sollen spürbar steigen, nicht zuletzt durch die erst im Jahresverlauf 2025 getätigten Zukäufe. Zudem rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Rückgang der Leerstandsquote, die per Ende 2025 bei 3,7 Prozent lag.
Die Finanzierungsstruktur bleibt konservativ: Die Verschuldungsquote (Loan-to-Value) im Immobiliensegment liegt bei 38,1 Prozent, die durchschnittlichen Finanzierungskosten sanken auf 0,94 Prozent. Mit einer soliden Basis und klarem Fokus auf die Kernbereiche eigene Immobilien und Asset Management dürfte Swiss Prime Site 2026 weiter Boden gutmachen.
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