Swisscom kämpft im ersten Quartal mit schrumpfenden Erlösen im Heimatmarkt. Dennoch lieferte der Konzern ein operatives Ergebnis ab, das über den Erwartungen liegt. Kostendisziplin und Fortschritte in Italien stützen das Zahlenwerk.
Der Umsatz sank in den ersten drei Monaten um 4,1 Prozent auf 3,61 Milliarden Franken. Währungsbereinigt betrug das Minus 2,9 Prozent. Vor allem das Schweizer Kerngeschäft schwächelte mit einem Rückgang auf 1,94 Milliarden Franken.
Das operative Ergebnis nach Leasingkosten (EBITDAaL) legte hingegen um 0,8 Prozent auf 1,29 Milliarden Franken zu. Parallel dazu sprang der operative freie Cashflow um ein Fünftel auf 594 Millionen Franken.
Effizienz und Italien-Geschäft
Unter dem Strich blieb weniger hängen. Der Reingewinn sank um knapp zehn Prozent auf 332 Millionen Franken. Verantwortlich dafür waren primär technische Effekte wie Wertberichtigungen auf Derivate, die nicht zahlungswirksam sind.
In Italien kommt der Konzern planmäßig voran. Bei der Integration von Vodafone Italia wurden bereits Synergien von 77 Millionen Euro realisiert. Bis Ende 2026 strebt das Management Einsparungen von insgesamt 300 Millionen Euro an.
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Die Aktie reagierte am Freitag verhalten und notiert bei 728,00 Euro. Damit liegt das Papier zwar leicht im Plus, bleibt aber rund zehn Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 814,00 Euro.
Ziele für das Gesamtjahr
Für das Gesamtjahr hält der Vorstand an seinen Zielen fest. Er erwartet einen Umsatz von bis zu 14,9 Milliarden Franken. Das operative Ergebnis soll die Marke von 5 Milliarden Franken erreichen.
Aktionäre können bei Erreichen dieser Ziele mit einer höheren Ausschüttung rechnen. Vorgeschlagen ist eine Anhebung der Dividende auf 27 Franken je Aktie. Im Sommer folgen Details zur Mobilfunk-Spektrumauktion für 2027, auf die sich das Unternehmen bereits vorbereitet.
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