Der taiwanische Chipgigant legt Zahlen vor, die selbst optimistische Erwartungen in den Schatten stellen. Der Nettogewinn schoss im vierten Quartal um 35 Prozent nach oben auf umgerechnet 13,7 Milliarden Euro – deutlich mehr als Analysten auf dem Zettel hatten. Die Reaktion ließ nicht auf sich warten: Die Aktie markierte im vorbörslichen US-Handel ein neues Allzeithoch.
Dahinter steckt ein simpler Treiber: Der KI-Boom nimmt kein Ende. Rechenzentren weltweit hungern nach leistungsstarken Prozessoren, und TSMC fertigt sie – für Nvidia, Apple und praktisch jeden, der im KI-Rennen mitmischen will. Der Umsatz kletterte im Schlussquartal auf 33,7 Milliarden Dollar, ein Plus von gut einem Viertel gegenüber dem Vorjahr.
Gigantisches Investitionsprogramm angekündigt
Was aber wirklich aufhorchen lässt: Der Konzern peilt für das laufende erste Quartal Erlöse zwischen 34,6 und 35,8 Milliarden Dollar an. Das wäre ein Zuwachs von bis zu 40 Prozent im Jahresvergleich – erneut über den Markterwartungen. Gleichzeitig soll die Bruttomarge steigen, während TSMC für 2026 Investitionen von bis zu 56 Milliarden Dollar einplant.
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Die Botschaft ist klar: Das Management rechnet mit anhaltend explosivem Wachstum. Besonders gefragt sind Chips mit kleinsten Strukturbreiten, die mehr Rechenleistung bei geringerem Energieverbrauch ermöglichen – genau das, was KI-Anwendungen wie ChatGPT benötigen. Als weltgrößter Auftragsfertiger sitzt TSMC an einer Goldader, die durch die globale KI-Investitionswelle täglich ergiebiger wird.
Geopolitik bleibt der Unsicherheitsfaktor
Doch bei allem Höhenflug: Die Taiwan-Frage schwebt weiter über allem. China beansprucht die demokratische Inselrepublik, auf der ein Großteil der weltweiten Spitzenhalbleiter produziert wird. Hinzu kommt Donald Trumps aggressive Industriepolitik. Berichten zufolge verhandelt Washington über ein Handelsabkommen, das Taiwans Zollsatz auf 15 Prozent senken würde – im Gegenzug soll TSMC mindestens fünf weitere Fabriken in Arizona bauen.
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Die bereits angekündigten 165 Milliarden Dollar für US-Werke könnten also erst der Anfang sein. Ob Trumps geplante Zölle TSMC treffen werden, bleibt unklar. Chips sind derzeit ausgenommen, doch die Lage kann sich schnell ändern. Trotz dieser Unwägbarkeiten legte die Aktie in Taipeh seit Jahresbeginn bereits 10 Prozent zu – nach einem Kurssprung von 44 Prozent im Vorjahr.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: TSMC liefert ab, während die Konkurrenz hinterherhinkt. Mit einer Marktkapitalisierung von 1,4 Billionen Dollar ist der Konzern mehr als doppelt so viel wert wie Samsung. Solange die KI-Welle rollt, dürfte sich daran wenig ändern.
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