Der US-Gaming-Markt wächst rasant. Parallel dazu stockt der weltgrößte Vermögensverwalter Vanguard seine Anteile an Take-Two Interactive auf. Die Aktie des Videospielkonzerns notiert seit Jahresbeginn dennoch knapp 15 Prozent im Minus. Bei Take-Two klaffen aktuelle Bilanzen und zukünftige Erwartungen weit auseinander.
Rückenwind aus dem Markt
Vanguard Group hat im vierten Quartal leicht zugekauft. Mit knapp 22 Millionen Aktien bleibt das Haus einer der größten institutionellen Investoren. Das Marktumfeld liefert dafür gute Argumente. Im März stiegen die Ausgaben für Videospiele in den USA um zwölf Prozent auf 5,3 Milliarden US-Dollar.
Take-Two profitiert davon direkt. Das hauseigene Wrestling-Spiel „WWE 2K25“ startete stark und belegt bereits den dritten Platz der Jahresbestseller.
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Ein optischer Gewinneinbruch
Analysten erwarten für das vierte Geschäftsquartal dennoch einen massiven Rückgang. Der Gewinn je Aktie dürfte um rund 73 Prozent auf 0,20 US-Dollar einbrechen. Dieser Absturz hat vor allem strukturelle Gründe. Hohe Abschreibungen aus der Zynga-Übernahme belasten die Bilanz.
Hinzu kommen gewaltige Entwicklungskosten für das kommende „Grand Theft Auto VI“. Das Budget für den Blockbuster wird auf zwei Milliarden Dollar geschätzt. Diese Summen fließen aktuell als aktivierte Eigenleistungen in die Bücher ein. Sobald das Spiel erscheint, wandeln sie sich in Abschreibungen um. Der eigentliche Mittelabfluss ist längst passiert. Die Folge: ein rein optischer Gewinneinbruch.
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Warten auf den Milliarden-Bringer
Alles blickt auf den 19. November 2026. Dann soll „GTA VI“ offiziell erscheinen. Analysten trauen dem Titel im ersten Jahr 40 Millionen verkaufte Kopien zu. Das entspräche einem Umsatz von drei Milliarden Dollar.
Bis dahin sichern wiederkehrende Einnahmen das Fundament. Im dritten Quartal stiegen diese Umsätze durch In-Game-Käufe und Abos um 22 Prozent. Die Wall Street bleibt entsprechend optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 277 US-Dollar.
Aktuell kostet die Take-Two-Aktie rund 183 Euro. Damit hat der Kurs seine 50-Tage-Linie knapp hinter sich gelassen. Am 21. Mai legt das Management die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Dann achten Investoren vor allem auf ein Detail: neue Prognosen zu den Vorbestellungen für das wichtigste Spiel der Unternehmensgeschichte.
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