Takeda Pharmaceutical hat gestern einen Anstieg des Nettogewinns um 171,8% auf 305,6 Milliarden ¥ gemeldet. Die Halbjahreszahlen bilden den Hintergrund für den heutigen Kursanstieg. Die Aktie legt um 5,1% zu.
Währungseffekte prägen die Bilanz
Der den Anteilseignern zurechenbare Nettogewinn war Teil eines deutlichen Ergebnisanstiegs. Nach Angaben von Takeda erhöhte sich der ausgewiesene operative Gewinn um 60,4% auf 406,7 Milliarden ¥.
Beim Umsatz zeigt sich allerdings ein Unterschied zwischen der ausgewiesenen Entwicklung und dem währungsbereinigten Geschäft. Takeda meldete einen Umsatz von 2.407,0 Milliarden ¥, der zu tatsächlichen Wechselkursen um 8,4% stieg. Bei konstanten Wechselkursen sank der Umsatz dagegen um 1,0%.
Der operative Kerngewinn erreichte nach Unternehmensangaben 710,6 Milliarden ¥. Das entsprach zu tatsächlichen Wechselkursen einem Zuwachs von 11,2%.
Der Verwaltungsrat beschloss außerdem eine Zwischendividende von 102 ¥ je Aktie. Die Auszahlung ist für den 1. Dezember 2026 vorgesehen. Für das gesamte Jahr stellt Takeda eine Dividende von 204 ¥ je Aktie in Aussicht.
Fortschritte bei Zulassungsantrag und Krebsstudie
Neben den Geschäftszahlen meldete Takeda gestern einen regulatorischen Fortschritt bei Zasocitinib gegen Schuppenflechte. Die US-Arzneimittelbehörde FDA nahm den Zulassungsantrag zur beschleunigten Prüfung an. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA prüft den Antrag ebenfalls.
Bereits am 23. Oktober berichtete Takeda über Ergebnisse der Phase-3-Studie G-HOPE-001 mit Arcotatug Tavatecan. Nach Unternehmensangaben erreichte die Studie beide primären Endpunkte: Gesamtüberleben und progressionsfreies Überleben.
Untersucht wurden vorbehandelte Patienten mit fortgeschrittenem, CLDN18.2-positivem Adenokarzinom des Magens oder des Übergangs zwischen Speiseröhre und Magen. Takeda plant globale Phase-3-Studien bei Magen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.
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