Die Telstra-Aktie erreichte am Donnerstag den höchsten Stand seit neun Jahren. Der australische Telekommunikationsriese überzeugte mit soliden Halbjahreszahlen und stockte gleichzeitig sein Aktienrückkaufprogramm deutlich auf. Die Papiere kletterten um fast 4 Prozent auf 5,16 Australische Dollar – ein Level, das zuletzt im August 2016 erreicht wurde.
Gewinn steigt um knapp 10 Prozent
Telstra meldete für das erste Halbjahr bis Ende Dezember 2025 einen Gewinn von 1,12 Milliarden Australischen Dollar. Das entspricht einem Plus von 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und übertraf die Analystenschätzungen leicht. Der Umsatz blieb mit 11,64 Milliarden Australischen Dollar nahezu stabil.
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Haupttreiber der positiven Entwicklung war das Mobilfunkgeschäft, das wichtigste Standbein des Konzerns. Hier kletterten die Erlöse um 3,6 Prozent auf 5,77 Milliarden Australische Dollar. Nach Preiserhöhungen bei den meisten Mobilfunktarifen im Juli 2025 profitiert Telstra nun von einer wachsenden Kundenzahl. Auch die konsequente Kostenkontrolle zahlte sich aus: Das EBITDA nach Leasingabschreibungen stieg von 3,97 auf 4,16 Milliarden Australische Dollar.
Rückkauf wird um 250 Millionen aufgestockt
Besonders gut kam bei Investoren die Ausweitung des Aktienrückkaufprogramms an. Telstra erhöhte das im August 2025 angekündigte Volumen von ursprünglich 1 Milliarde auf nun 1,25 Milliarden Australische Dollar. Im ersten Halbjahr wurden bereits 637 Millionen Dollar für Rückkäufe verwendet. Der erweiterte Rückkauf soll im Geschäftsjahr 2026 abgeschlossen werden.
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Zusätzlich hebt der Konzern die Zwischendividende um 10,5 Prozent auf 10,5 Cents je Aktie an. „Das Rückkaufprogramm wird das Gewinn- und Dividendenwachstum je Aktie unterstützen“, erklärte Konzernchefin Vicky Brady. Die starke Bilanz gebe dem Unternehmen den nötigen Spielraum für diese Maßnahmen.
Auch beim Ausblick zeigte sich Telstra zuversichtlicher und präzisierte die Prognose. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet der Konzern nun ein EBITDA nach Leasingabschreibungen zwischen 8,2 und 8,4 Milliarden Australischen Dollar. Zuvor lag die Spanne bei 8,15 bis 8,45 Milliarden. Die Fokussierung auf das Kerngeschäft mit Mobilfunk und Breitband sowie die Umstrukturierung des Firmenkundenbereichs zahlen sich aus.
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