Der britische Temple Bar Investment Trust machte zum Jahreswechsel mit einer bedeutenden Transaktion von sich reden. Am 2. Januar 2026 verkaufte die Gesellschaft 300.000 Aktien aus dem eigenen Bestand zu einem Preis von 380,30 Pence je Anteilsschein. Der Verkauf aus der sogenannten Treasury signalisiert eine strategische Anpassung der Kapitalstruktur.
Die Bewegung ist beachtlich: Mit dem Verkaufspreis von 380,30 Pence liegt der Titel deutlich über dem aktuellen Nettoinventarwert. Zum 31. Dezember 2025 wurde der NAV mit Verbindlichkeiten zum Nennwert bei lediglich 369,12 Pence ausgewiesen – inklusive aufgelaufener Erträge. Rechnet man die Schulden zum Fair Value, ergibt sich ein NAV von 373,34 Pence. Der Verkaufspreis liegt damit rund 1,9 Prozent über dem fairen Nettovermögen.
Weniger Aktien in der Schublade
Nach der Transaktion reduzierte sich der Treasury-Bestand auf 44.414.447 Aktien. Die Gesamtzahl der ausgegebenen Stammaktien bleibt mit 334.363.825 Stück konstant, doch die Zahl der Stimmrechte kletterte auf 289.949.378. Für Investoren, die ihre Meldepflichten nach den Offenlegungsregeln der britischen Finanzaufsicht FCA prüfen müssen, ist diese Zahl der neue Referenzwert.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Temple Bar Investment Trust?
Nur einen Tag zuvor, am 1. Januar 2026, lag die Stimmrechtszahl noch bei 289.649.378 – der Unterschied von 300.000 entspricht exakt den nun verkauften Papieren. Die Transaktion verschafft dem Investment Trust zusätzliche Liquidität und reduziert den Anteil eigener Aktien im Bestand.
Was steckt hinter dem Timing?
Weshalb verkauft Temple Bar ausgerechnet zum Jahresbeginn Aktien aus der Treasury? Die Antwort dürfte im Aufgeld liegen. Wer eigene Aktien über dem NAV veräußern kann, erhöht rechnerisch den Wert für die verbleibenden Anteilseigner. Ein klassischer Schachzug, wenn die Börse bereit ist, einen Premiumpreis zu zahlen.
Der Trust wird von RWC Asset Management verwaltet und konzentriert sich auf britische Value-Positionen. Die aktuellen Bewegungen zeigen: Das Management nutzt Marktchancen konsequent aus, um die Kapitalstruktur zu optimieren. Anleger sollten die weiteren Schritte im Auge behalten – denn bei anhaltendem Aufgeld könnten weitere Treasury-Verkäufe folgen.
Temple Bar Investment Trust-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Temple Bar Investment Trust-Analyse vom 2. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Temple Bar Investment Trust-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Temple Bar Investment Trust-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Temple Bar Investment Trust: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


