Tesla hat im Oktober mehr Fahrzeuge aus chinesischer Produktion verkauft als ein Jahr zuvor. Wie Reuters heute unter Berufung auf die China Passenger Car Association berichtet, stieg der Absatz von Model 3 und Model Y einschließlich Exporten um 10,3 Prozent auf 67.829 Fahrzeuge. Gegenüber September gingen die Verkäufe allerdings um 28,9 Prozent zurück.

Zulassungen in Skandinavien legen zu

Auch aus Skandinavien kamen höhere Oktoberzahlen. Reuters berichtete gestern auf Basis nationaler Zulassungsdaten, dass Teslas Neuzulassungen in Schweden um 248 Prozent und in Norwegen um 131 Prozent gestiegen seien.

In Dänemark betrug das Plus 34 Prozent. In Norwegen erzielte Tesla den bislang besten Oktober und war zugleich die meistverkaufte Automarke des Landes. Die Meldungen betreffen unterschiedliche Größen: In China umfassen die Verkaufszahlen auch Exporte, während die skandinavischen Angaben nationale Neuzulassungen abbilden.

Investitionsausblick und Gerichtsentscheidungen

Tesla meldete für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 28.046 Millionen $. Das operative Ergebnis nach GAAP betrug 718 Millionen $. Das Management senkte seinen Ausblick für die Investitionsausgaben 2026 auf ungefähr 20 Milliarden $ und erklärte, das Quartal mit dem höchsten Pkw-Auftragsbestand seit vier Jahren beendet zu haben.

Daneben meldete Reuters am Donnerstag zwei Entscheidungen zugunsten des Unternehmens. Ein Gericht in Seoul wies die Klage von Tesla-Besitzern zurück, die Erstattungen für die Software Full Self-Driving verlangten. Nach dem Urteil hatte Tesla seine vertraglichen Pflichten nicht verletzt.

Die US-Arbeitsbehörde National Labor Relations Board wies außerdem eine Beschwerde ab. Darin war Tesla vorgeworfen worden, mit restriktiven IT-Regeln die gewerkschaftliche Organisierung im Werk in Buffalo im Bundesstaat New York zu behindern.