Texas Instruments geriet am Donnerstag im breiten Ausverkauf von Halbleiteraktien unter Druck. Reuters zufolge verstärkten die Zugewinne der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen Sorgen über mögliche Beschränkungen beim Bau von Rechenzentren und bei Investitionen in die KI-Infrastruktur. Eine Ergebnisverfehlung von Qualcomm belastete den Sektor zusätzlich.

Am Freitag stieg die Aktie um 0,9% auf 251,00 €. Damit folgte auf den von Reuters beschriebenen Rückgang wieder eine positive Tagesbewegung.

Neue Kommunikationstechnik für Fabriken

Auf Unternehmensseite stand am Donnerstag die Erweiterung des industriellen Kommunikationsportfolios im Mittelpunkt. Texas Instruments kündigte das Kommunikationsmodul TICS100MOD und den IO-Link-Master TIOM2212 an. Mit dem Modul sollen sich unterschiedliche industrielle Ethernet-Protokolle auf einer gemeinsamen Hardwareplattform nutzen lassen.

Nach Unternehmensangaben sind Vorserienexemplare des zweikanaligen TIOM2212 bereits verfügbar. Das TICS100MOD erwartet Texas Instruments dagegen bis Ende 2026. Die Ankündigung unterscheidet damit zwischen bereits verfügbaren Vorserienexemplaren und einem noch erwarteten Produkt.

Texas Instruments will die Technik vom 10. bis 13. November auf der electronica in München demonstrieren. Die angekündigte Messevorführung umfasst damit die Erweiterung des Portfolios für vernetzte Fabriken.

Am Dienstag hatte das Unternehmen außerdem seine seit 70 Jahren bestehende Präsenz in Europa hervorgehoben. Dabei verwies Texas Instruments auf die Zusammenarbeit mit ABB Robotics, Porsche, Schneider Electric und Husqvarna Group.

Anleihen mit festgelegten Konditionen

Bereits am 26. Oktober hatte Texas Instruments die Konditionen für vier Serien vorrangiger unbesicherter Anleihen festgelegt. Das gesamte Nominalvolumen beträgt 2,0 Milliarden $. Auf jede Serie entfallen 500 Millionen $.

Die Fälligkeiten verteilen sich auf 2028 und 2031 sowie auf 2033 und 2036.