The Italian Sea Group gewinnt wertvolle Zeit für die finanzielle Sanierung. Das Gericht in Florenz bestätigte am 20. April die Schutzmaßnahmen, die der Luxusyacht-Bauer beantragt hatte. Damit ist der Weg für eine geplante Neuordnung vorerst frei.
Die Nachricht löste an der Börse eine deutliche Kursreaktion aus. Das Papier stieg am Donnerstag um über 20 Prozent auf 2,10 Euro. Innerhalb einer Woche legte die Aktie damit um fast 50 Prozent zu.
Schutz vor Gläubigern und Kündigungen
Die gerichtlichen Maßnahmen gelten rückwirkend ab dem 16. März 2026 für maximal vier Monate. Ein zentraler Punkt des Urteils betrifft die Schiffseigner. Diese dürfen bestehende Bauverträge während der Schutzfrist nicht einseitig kündigen.
Parallel dazu untersagt das Gericht den Gläubigern jegliche Zwangsvollstreckungen gegen das Unternehmen. Niemand darf aktuell Vermögenswerte pfänden oder eine Liquidation beantragen. Diese Regeln sichern die Fortführung des Betriebs ohne Unterbrechungen.
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Sanierung im laufenden Betrieb
Der Konzern nutzt ein freiwilliges Verfahren zur Schuldenrestrukturierung. Ein unabhängiger Vermittler moderiert dabei die Verhandlungen mit den Finanzinstituten und Lieferanten. Das Management führt die Geschäfte währenddessen in Eigenregie weiter.
Trotz der finanziellen Neuordnung laufen die Arbeiten auf den Werften planmäßig. Das Unternehmen fertigt unter Marken wie Admiral und Perini Navi weiterhin Superyachten. Das Ziel: die wirtschaftliche Basis des Luxusherstellers dauerhaft stabilisieren.
Die Aktie notiert nach dem jüngsten Sprung nur noch knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 2,19 Euro. Bis Mitte Juli muss der Konzern nun die Verhandlungen mit den Gläubigern abschließen.
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