Die griechische Verteidigungsaktie legte am Dienstag über 3 Prozent zu – und das aus gutem Grund. Der Spezialist für Nachtsicht- und Wärmebildsysteme hat vorläufige Zahlen für 2025 vorgelegt, die Analysten auf ganzer Linie übertraschten. Mit einem Auftragseingang von 1,3 Milliarden Euro wurde der bisherige Rekord pulverisiert – ein Plus von 182 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der Soft-Backlog erreichte 1,4 Milliarden Euro und übertraf die Erwartungen um satte 100 Millionen. Hinzu kommen Optionen in Höhe von weiteren 856 Millionen Euro. Erstmals blickt Theon damit über den typischen 18-Monats-Horizont hinaus, da langfristige Rahmenvereinbarungen mit Schlüsselkunden bis 2029 reichen.
Margen bleiben auf Spitzenniveau
Der Umsatz kletterte um 26 Prozent auf 443,5 Millionen Euro – auch hier lagen die Analysten knapp daneben. Noch beeindruckender: Die bereinigte EBIT-Marge erreichte 26,2 Prozent und übertraf die erwarteten 25 Prozent deutlich. Für 2026 rechnet das Unternehmen mit Erlösen zwischen 570 und 600 Millionen Euro, was einem organischen Wachstum von über 15 Prozent entspricht.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Theon International?
Die Profitabilität profitierte von diszipliniertem Kostenmanagement und operativer Hebelwirkung. Zudem verbesserte sich die Working-Capital-Effizienz spürbar: Der Anteil am Umsatz sank von 44,2 auf 41 Prozent – Zielmarke sind mittelfristig 35 Prozent.
Strategische Weichenstellung für Wachstum
Der Dezember 2025 brachte gleich zwei entscheidende Meilensteine: Theon schloss eine Kapitalerhöhung über 150 Millionen Euro ab und sicherte sich den größten Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte – über OCCAR liefert das Konsortium mit Hensoldt Nachtsichtgeräte an die Bundeswehr. Die Netto-Liquidität lag zum Jahresende bei 126,9 Millionen Euro, allerdings noch vor dem Abfluss von 69 Millionen für die Übernahme von Kappa Optronics im Januar 2026.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Theon International?
Mit Kappa erweitert Theon sein Portfolio gezielt in Richtung plattformbasierter Systeme. Schon im Januar folgte der erste Auftrag für ein neues fahrzeugmontiertes Stabilisierungssystem von einem führenden Panzerhersteller. Der Beitrag digitaler Produkte soll 2026 auf 20 bis 25 Prozent des Umsatzes steigen – mehr als eine Verdopplung.
CEO Christian Hadjiminas betont die Transformation vom Nachtsicht-Spezialisten zum führenden Anbieter im Bereich Defense Optoelectronics. Die Investition in eine 9,8-Prozent-Beteiligung an Exosens sichert die Lieferkette und schafft Synergien bei der Entwicklung ITAR-freier Technologien. Für 2026 plant Theon kleinere Zukäufe – finanziert aus eigener Kraft, ohne neue Aktien auszugeben.
Theon International-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Theon International-Analyse vom 17. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Theon International-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Theon International-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Theon International: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

