Goldman Sachs dämpft die Hoffnungen auf eine schnelle Wende beim Wasserstoff-Spezialisten ThyssenKrupp Nucera. Trotz neuer Großaufträge in Südeuropa signalisieren die Analysten, dass das Schlimmste operativ erst noch bevorstehen könnte. Für Anleger bedeutet das vor allem eines: Geduld.
Am Freitag verlor das Papier erneut deutlich an Boden und schloss bei 7,55 Euro – ein Minus von knapp 4,8 Prozent. Damit rückt das bisherige 52-Wochen-Tief von 7,37 Euro in bedrohliche Nähe. Allein in den letzten 30 Tagen büßte der Titel über 20 Prozent an Wert ein, was die aktuelle Verunsicherung am Markt unterstreicht.
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Goldman Sachs korrigiert Kursziel
Analyst Michele della Vigna von Goldman Sachs senkte das Kursziel am 20. März von zuvor 9,40 Euro auf nun 9,00 Euro. Die Einstufung belässt die Investmentbank unverändert auf „Neutral“. Ausschlaggebend für die Anpassung ist die Erwartung, dass die Geschäftsjahre 2025 und 2026 den eigentlichen Tiefpunkt der operativen Entwicklung markieren werden. Erst nach dieser Konsolidierungsphase rechnet das Finanzhaus mit einer möglichen Erholung.
Die Skalierung von Wasserstoff-Großprojekten erweist sich als komplexer und zeitintensiver Prozess. Zwar konnte das Unternehmen zuletzt einen Auftrag für ein 300-Megawatt-Projekt in Spanien sichern, allerdings belasten vorangegangene Prognosekorrekturen bei Umsatz und EBIT weiterhin die Stimmung. Die hohen Investitionszyklen fordern die Geduld der Investoren heraus.
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Fokus auf Großprojekte
Die weitere Kursentwicklung hängt maßgeblich davon ab, ob die Realisierung der Vorhaben in Spanien und Indien planmäßig verläuft. Marktbeobachter werten die aktuellen Analystenschätzungen als Orientierungshilfe, um die Risiken der langfristigen Skalierung besser einzuschätzen. Mit einer annualisierten Volatilität von rund 34 Prozent bleibt die Aktie jedoch ein schwankungsanfälliges Investment.
Sollte der Kurs unter die psychologisch wichtige Marke von 7,37 Euro rutschen, droht eine Fortsetzung des Abwärtstrends auf neue Tiefstände. Anleger werden die kommenden operativen Updates genau prüfen, um festzustellen, ob die von Goldman Sachs prognostizierte Talsohle im Jahr 2026 tatsächlich das Ende der Durststrecke einläutet.
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