Tiger Gold treibt seine Goldprojekte im kolumbianischen Mid-Cauca-Gürtel weiter voran. Während das Unternehmen die Bohrungen am Quinchía-Projekt intensiviert, rücken nun technische Machbarkeitsstudien in greifbare Nähe. Für das Explorationsunternehmen geht es jetzt darum, das Potenzial der millionenschweren Goldvorkommen wirtschaftlich zu untermauern.

Fokus auf Quinchía

Das Zentrum der Aktivitäten bildet das Quinchía-Goldprojekt, das bereits über Ressourcen im Millionen-Unzen-Bereich verfügt. Aktuelle Bohrprogramme an Standorten wie Tesorito und Dos Quebradas zielen darauf ab, die bekannte Mineralisierung zu erweitern und die Verlässlichkeit der Datenbasis zu erhöhen. Diese systematische Exploration ist notwendig, um die Ausdehnung der Vorkommen in der Tiefe und entlang der Streichrichtung präzise zu bestimmen.

Nächste Schritte zur Wirtschaftlichkeit

Nach Abschluss der aktuellen Bohrphasen plant das Management den Übergang zu fortgeschrittenen technischen Studien. Diese Vor-Machbarkeitsstudien sind entscheidend, um die wirtschaftliche Rentabilität eines künftigen Minenbetriebs zu bewerten. Neben der geologischen Arbeit setzt das Unternehmen auf eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Interessengruppen, um die langfristige Entwicklung der Projekte abzusichern.

Lage an der Börse

An der Börse zeigt die Aktie heute eine Reaktion auf die jüngsten operativen Updates. Nachdem das Papier gestern mit 0,34 Euro ein neues 52-Wochen-Tief markiert hatte, legte der Kurs heute um rund 7,7 Prozent auf 0,36 Euro zu. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 21,7 gilt der Titel technisch weiterhin als überverkauft, was die aktuelle Gegenbewegung begünstigen könnte.