Drei Großaufträge, ein Rekord-Auftragsbestand und gerade mal ein halbes Jahr als börsennotiertes Unternehmen: TKMS steuert auf einen richtungsweisenden Sommer zu.
Die thyssenkrupp-Abspaltung, seit Oktober 2025 eigenständig gelistet, hat ihre Jahresprognose bereits angehoben. Der Auftragsbestand überschreitet nach einem Folgeauftrag aus Norwegen die Marke von 20 Milliarden Euro. Das operative Fundament steht.
Zahlen zeigen solide Basis
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 erzielte TKMS einen Umsatz von 545 Millionen Euro bei einer Bruttomarge von 17 Prozent. Das Management zog Konsequenzen: Die Umsatzwachstumsprognose stieg auf plus zwei bis fünf Prozent — zuvor hatte das Unternehmen minus ein bis plus zwei Prozent erwartet.
Um den wachsenden Auftragsbestand zu verarbeiten, plant TKMS Investitionen von über 200 Millionen Euro in den kommenden Jahren. Im Mittelpunkt steht Wismar. Dort will das Unternehmen eine neue Produktionslinie für Unterseeboote bauen und bis Ende 2029 schrittweise bis zu 1.500 Arbeitsplätze schaffen. Die Werft soll als Hybrid-Standort für Unter- und Überwasserprojekte dienen.
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Drei Entscheidungen mit Milliardenpotenzial
Der Sommer bringt drei Katalysatoren, die den Kurs maßgeblich beeinflussen könnten.
Kanada will zwischen Mai und Juni über zwölf konventionelle U-Boote entscheiden. Das Auftragsvolumen: bis zu 37 Milliarden Euro. TKMS gilt mit dem Typ 212CD als verbliebener Kandidat.
Dazu kommt das F127-Fregattenprogramm der Bundeswehr. Als alleiniger Bieter strebt TKMS den Auftrag an — rund 26 Milliarden Euro Volumen. Der Haushaltsausschuss des Bundestages stimmt im Juni über die Finanzierung ab. Gebaut werden sollen die Fregatten gemeinsam mit NVL.
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Das Dritte ist die Bilanzsaison selbst. Eine Vorabbekanntmachung nach WpHG markierte formell den Startschuss zur Berichterstattung. Für viele Anleger ist es ein früher Test, wie transparent das noch junge Unternehmen kommuniziert.
Aktie konsolidiert unter Jahreshoch
Die Aktie notiert bei rund 85,50 Euro — gut 15 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 100,60 Euro aus dem Januar. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein Plus von knapp 23 Prozent. Der RSI liegt bei 32, was auf eine überverkaufte Situation hindeutet.
Ob der Kurs die Schwächephase überwindet, hängt weniger von der Bilanz ab als von Ottawa und Berlin. Eine Entscheidung in Kanada noch im Juni würde TKMS schlagartig in eine neue Größenordnung katapultieren — oder das Warten verlängern.
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