Der Auftragsbestand von TKMS sprengt die Marke von 20 Milliarden Euro. Nun sichert sich der Kieler Marineschiffbauer das nächste Großprojekt in Südeuropa. Ein exklusiver Vertrag in Griechenland markiert den Auftakt für entscheidende Wochen. Drei weitere Mega-Aufträge stehen vor der Entscheidung.
Flotten-Upgrade in Griechenland
TKMS modernisiert vier U-Boote der griechischen Marine. Dafür hat der Konzern eine exklusive Vereinbarung mit Skaramangas Shipyards geschlossen. Die Partner rüsten die Schiffe der Klasse 214 mit modernen Kampfsystemen aus. Ein Großteil der Arbeiten findet direkt in Griechenland statt. Das schafft lokale Arbeitsplätze und sichert den Technologietransfer.
Parallel dazu treibt TKMS seine europäische Expansion voran. Im April 2026 unterzeichneten die Kieler eine Absichtserklärung mit dem spanischen Staatsschiffbauer Navantia. Das Ziel: Ein europäisches Konsortium soll künftig gemeinsam um NATO- und EU-Aufträge konkurrieren.
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Starkes Quartal stützt Prognose
Operativ läuft es rund. Im ersten Quartal 2026 erwirtschaftete TKMS einen Umsatz von 545 Millionen Euro. Die Bruttomarge lag bei starken 17 Prozent.
Das Management reagiert auf diese Entwicklung. Der Vorstand hob die Umsatzprognose für das Gesamtjahr an. TKMS plant nun mit einem Wachstum von zwei bis fünf Prozent. Obendrein erwirtschaftete der Schiffbauer einen freien Cashflow von 33 Millionen Euro.
Drei Mega-Aufträge im Visier
Die nächsten Wochen definieren die Zukunft des Unternehmens. In Kanada entscheidet sich bald, wer zwölf neue U-Boote baut. Dieses Projekt umfasst ein Volumen von bis zu 37 Milliarden Euro. TKMS konkurriert hier nur noch mit Hanwha Ocean aus Südkorea. Die Entscheidung fällt voraussichtlich bis Juni.
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In zwei anderen Ländern ist der deutsche Konzern bereits der einzige verbliebene Bieter. Indien verhandelt über sechs U-Boote für rund sieben Milliarden Euro. In Deutschland geht es um das Fregatten-Programm F127. Hier beläuft sich das geschätzte Volumen auf 26,2 Milliarden Euro.
Vor dem Maifeiertag schloss die TKMS-Aktie bei 86,40 Euro. Der Kurs notiert damit deutlich unter dem Januar-Allzeithoch von 100,40 Euro. Der Relative-Stärke-Index signalisiert mit einem Wert von 32 eine überverkaufte Lage.
Neue Impulse folgen in Kürze. Im Mai veröffentlicht TKMS die Quartalszahlen. Am 24. Juni stimmt der Haushaltsausschuss des Bundestages über die Finanzierung des F127-Projekts ab. Ein positives Votum dürfte den Auftragsbestand in völlig neue Dimensionen katapultieren.
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