Der Marineschiffbauer TKMS baut seine Wismarer Werft zur Hochleistungsanlage um — und das zu einem Zeitpunkt, an dem der Auftragsbestand auf über 20 Milliarden Euro gestiegen ist. Rückenwind kommt von der Citigroup, die das Papier von „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft hat.
200 Millionen Euro für den Umbau
Seit Jahresbeginn 2025 fließen mehr als 200 Millionen Euro in die Modernisierung des Wismarer Standorts. Geplant sind eine neue Produktionslinie für Unterseeboote sowie eine modernisierte Halleninfrastruktur. Langfristig soll Wismar neben Kiel zur größten TKMS-Fertigungsstätte in Deutschland werden — ausgelegt für U-Boote, Fregatten und Forschungsschiffe wie die neue Polarstern.
Der Personalaufbau untermauert den Expansionskurs. Allein am 5. Januar 2026 begannen über 140 neue Mitarbeiter in Wismar. Bis Ende 2029 plant TKMS dort schrittweise bis zu 1.500 Arbeitsplätze aufzubauen — abhängig von der Auftragslage.
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Der Kapazitätsausbau ist dabei keine Vorwärtswette, sondern eine direkte Reaktion auf bereits gebuchte Volumina. Das Management hob zuletzt die Umsatzprognose auf ein Wachstum von +2 % bis +5 % an — gegenüber der ursprünglichen Erwartung von -1 % bis +2 % eine spürbare Verschiebung. Der Quartalsumsatz lag im ersten Quartal 2025/26 bei 545 Millionen Euro, die Bruttomarge bei 17 Prozent.
Kanada-Entscheidung als nächster Prüfstein
Analyst Charles Armitage von der Citigroup begründet seine Hochstufung mit dem jüngsten Kursrückgang — dieser habe ausreichend Potenzial bis zum unveränderten Kursziel von 100 Euro freigelegt. Tatsächlich liegt die Aktie mit rund 88 Euro noch rund 12 Prozent unter diesem Ziel.
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Zwischen Mai und Juni 2026 entscheidet die kanadische Regierung über zwölf konventionelle U-Boote — ein Auftrag im Volumen von bis zu 37 Milliarden Euro. TKMS bewirbt sich mit der 212CD-Klasse, dem einzigen Wettbewerber ist das südkoreanische Unternehmen Hanwha Ocean. Ein Zuschlag würde die Wismarer Werft für ein Jahrzehnt auslasten.
Am 11. Mai 2026 veröffentlicht TKMS seine nächsten Quartalszahlen — unmittelbar vor dem erwarteten Zeitfenster der kanadischen Vergabeentscheidung. Zwei Ereignisse in kurzer Folge, die den Kurs in beide Richtungen bewegen können.
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