Fast 30 Prozent unter dem Allzeithoch — und das bei vollen Auftragsbüchern. Der Kursrückgang der TKMS-Aktie auf rund 72,65 Euro folgt keiner operativen Schwäche, sondern einer Marktdynamik, die mit dem fundamentalen Bild des Unternehmens wenig gemein hat.
Technische Korrektur nach dem MDAX-Hype
Nachdem das Papier im Januar 2026 bei über 100 Euro ein Allzeithoch markiert hatte, geriet es in den vergangenen Wochen zunehmend unter Verkaufsdruck. Allein in der abgelaufenen Woche verlor die Aktie rund 12 Prozent. Marktbeobachter sehen darin primär eine technische Gegenbewegung zur vorangegangenen Rallye, die der MDAX-Aufnahme im Januar geschuldet war. Der RSI von 32 signalisiert mittlerweile eine überverkaufte Zone — charttechnisch ist die Aktie also weit von ihren Hochs entfernt.
Operativ läuft es währenddessen rund. Der Auftragsbestand erreichte im ersten Quartal 2026 eine neue Höchstmarke. Treiber sind die anhaltend hohe globale Nachfrage nach konventionellen U-Booten und Überwassereinheiten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei TKMS?
Expansion auf zwei Kontinenten
Parallel zur Kurskorrektur setzt TKMS seine internationale Expansion fort. In Singapur unterzeichnete das Unternehmen eine Absichtserklärung mit ST Engineering zum Aufbau eines gemeinsamen Wartungs- und Servicezentrums — ein Schritt, der die langfristige Kundenbindung im Indo-Pazifik stärken soll.
In Kanada laufen die Vorbereitungen für ein mögliches Gebot auf bis zu zwölf U-Boote der Klasse 212CD. Kooperationsvereinbarungen mit Partnern wie CAE und Magellan sowie der University of British Columbia sollen die industrielle Basis dafür legen. In Europa wiederum stockte Norwegen seine Bestellung auf sechs Einheiten der Klasse 212CD auf, und ein Vorvertrag für MEKO-A-200-Fregatten mit der Bundeswehr ist bereits unterzeichnet.
Das Bild eines Unternehmens, das strategisch auf Wachstumskurs bleibt, steht im klaren Widerspruch zum aktuellen Kursverlauf. Ob die Korrektur bei rund 72 Euro ihren Boden findet, hängt nun weniger von der Auftragslage ab — als von der Stimmung an den Märkten insgesamt.
TKMS: Kaufen oder verkaufen?! Neue TKMS-Analyse vom 29. März liefert die Antwort:
Die neusten TKMS-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für TKMS-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
TKMS: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


