TotalEnergies: 28,6% Gewinnsprung trotz Nahost-Krise

Der französische Energiekonzern steigert den Gewinn auf 5,4 Milliarden Dollar und erhöht die Dividende trotz Produktionsausfällen im Nahen Osten.

TotalEnergies SE Aktie
Kurz & knapp:
  • Bereinigter Nettogewinn steigt auf 5,4 Milliarden Dollar
  • Dividende auf 0,90 Euro je Aktie erhöht
  • Förderausfälle von 360.000 Barrel täglich im Nahen Osten
  • Ausbau der Erneuerbaren mit Milliardeninvestitionen vorangetrieben

Hohe Gewinne trotz globaler Konflikte. TotalEnergies liefert ein starkes erstes Quartal 2026 ab. Der französische Energiekonzern trotzt den massiven Ausfällen im Nahen Osten. Anleger reagieren positiv auf die robusten Zahlen und die klare strategische Ausrichtung.

Mehr Geld für Aktionäre

Das operative Geschäft läuft auf Hochtouren. Der bereinigte Nettogewinn kletterte auf 5,4 Milliarden US-Dollar. Das Management lässt die Aktionäre an diesem Erfolg teilhaben. Die Quartalsdividende steigt auf 0,90 Euro je Aktie. Hinzu kommt ein bestätigtes Aktienrückkaufprogramm. TotalEnergies erwirbt im zweiten Quartal eigene Papiere für 1,5 Milliarden Dollar.

Ausfälle im Nahen Osten

Eine starke Bilanz. Und das trotz massiver Gegenwinde. Die geopolitische Lage belastet die Produktion spürbar. Die aktuelle Krise im Nahen Osten blockiert täglich rund 360.000 Barrel Öläquivalent. Das entspricht 15 Prozent der gesamten Fördermenge. Die Gesamtproduktion hält sich dennoch bei 2,55 Millionen Barrel pro Tag. Das zeigt die Widerstandsfähigkeit des restlichen Portfolios.

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In der Heimat greift der Konzern derweil in den Markt ein. TotalEnergies verlängert die Preisbremse für Kraftstoffe. An den französischen Tankstellen gelten weiterhin Höchstpreise für Benzin und Diesel.

Milliarden für den Umbau

Abseits von Öl und Gas treibt der Konzern den Umbau voran. Zusammen mit dem Partner Nextnorth startet auf den Philippinen der Bau eines großen Solarparks. Das Projekt kostet 300 Millionen Dollar. Internationale Banken wie ING finanzieren die Anlage. Ende 2027 soll der Strom fließen.

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Ein weiterer Deal stärkt das Stromgeschäft in Europa. TotalEnergies übernimmt die Hälfte einer EPH-Stromerzeugungsplattform. Daraus entsteht ein neues Joint Venture. Dieses bündelt eine Kapazität von 14 Gigawatt.

Analysten sehen Potenzial

Der Markt honoriert diese Strategie. Die DZ Bank stufte die Aktie kürzlich auf „Kaufen“ hoch. Die Analysten loben die starken Quartalszahlen im schwierigen Marktumfeld. Das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt bei knapp 81 US-Dollar.

Die Aktie notiert aktuell nahe ihren jüngsten Höchstständen. Hohe Ausschüttungen und der Ausbau der Erneuerbaren stützen den Kurs. Solange die Ölpreise auf dem aktuellen Niveau verharren, federt das Unternehmen die Förderausfälle im Nahen Osten komfortabel ab. Die Strategie aus fossilen Gewinnen und grünen Investitionen geht vorerst auf.

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