TotalEnergies: Absheron-Phase zwei startet Ende 2026

TotalEnergies treibt zweite Stufe des Absheron-Gasfeldes voran, während in den USA ein Rechtsstreit um Windkraftlizenzen tobt.

TotalEnergies SE Aktie
Kurz & knapp:
  • Startschuss für zweite Absheron-Phase
  • Klage wegen Windkraft-Stornierung
  • Massive Aktienrückkäufe im Mai
  • Schlussdividende Ende Juni 2026

TotalEnergies forciert den Ausbau seiner Gasförderung in Zentralasien. Während der Konzern in den USA juristischen Gegenwind bei der Windkraft erfährt, steht das nächste Großprojekt in Aserbaidschan vor dem Startschuss. Die Strategie bleibt klar: Fossile Basis stärken, um den Umbau zu finanzieren.

Expansion im Kaspischen Meer

Bis Ende 2026 soll die Umsetzungsphase für die zweite Stufe des Absheron-Gasfeldes beginnen. Das Projekt rund 140 Kilometer vor der aserbaidschanischen Küste setzt auf ein Unterwasser-Produktionsmodell. Drei neue Bohrungen sind geplant, die jeweils eine Kapazität von etwa 40.000 Barrel Öläquivalent pro Tag erreichen sollen.

Die technische Planung ist abgeschlossen, nun läuft die Ausschreibungsphase für die Hauptverträge. Partner sind der staatliche aserbaidschanische Energiekonzern SOCAR sowie ADNOC aus Abu Dhabi. Die erste Förderung aus dieser Phase wird für das Jahr 2027 erwartet.

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Juristischer Streit um Windkraft

In Nordamerika sieht sich das Unternehmen einer Klage von sieben US-Bundesstaaten gegenüber. New York und weitere Staaten werfen der US-Regierung und TotalEnergies die unrechtmäßige Stornierung von Offshore-Windpachtverträgen vor. Im Zentrum steht ein Deal über die Projekte Attentive Energy One und Two.

Der Konzern gab die Lizenzen zurück und erhielt im Gegenzug eine Rückerstattung von rund 928 Millionen US-Dollar. Die Kläger argumentieren, dass dieser Rückzug die regionalen Klimaziele und wirtschaftlichen Interessen gefährdet.

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Rückkäufe und Dividenden-Fahrplan

Das Management nutzt den hohen Cashflow weiterhin für massive Aktienrückkäufe. In der letzten Maiwoche erwarb das Unternehmen rund 1,77 Millionen eigene Anteile zu einem Durchschnittspreis von 76,39 Euro. Das entspricht einem Investitionsvolumen von fast 135 Millionen Euro.

An der Börse wird die Strategie honoriert. Die Aktie notiert aktuell bei 77,20 Euro und weist seit Jahresbeginn ein Plus von knapp 37 Prozent auf. Der Kurs liegt damit deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt von rund 63 Euro.

Ende Juni 2026 steht der Ex-Tag für die Schlussdividende des Vorjahres an. Parallel dazu bietet der Konzern seinen Mitarbeitern neue Anteile zu einem Vorzugspreis von 62 Euro an. Dies entspricht einem Abschlag von 20 Prozent.

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Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.