Der französische Energieriese hat heute seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und kündigt gleichzeitig eine drastische Drosselung der Aktienrückkäufe an. Während die Zahlen selbst im Rahmen der Erwartungen lagen, sorgt die neue Rückkauf-Politik für Ernüchterung. Was steckt dahinter?
Gewinn sinkt um 13 Prozent
Das bereinigte Ergebnis fiel im Schlussquartal 2025 auf 3,84 Milliarden Dollar oder 1,73 Dollar je Aktie – ein Rückgang von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 4,41 Milliarden Dollar. Damit traf TotalEnergies in etwa die Prognosen der Analysten. Der Umsatz sank von 47,1 Milliarden auf 45,9 Milliarden Dollar.
Belastend wirkten vor allem Abschreibungen in Höhe von 3,78 Milliarden Dollar, deutlich mehr als die 2,72 Milliarden Dollar im Vorjahr. Unter dem Strich verblieb den Aktionären ein Gewinn von 2,91 Milliarden Dollar, nach 3,96 Milliarden Dollar in 2024.
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Aktienrückkäufe halbiert
Die eigentliche Überraschung liegt in der neuen Kapitalallokation: Für das erste Quartal 2026 plant TotalEnergies Rückkäufe im Volumen von nur noch 750 Millionen Dollar – eine Halbierung gegenüber den 1,5 Milliarden Dollar im vierten Quartal 2025. Die Franzosen sind damit nach Shell und BP der dritte große europäische Ölkonzern, der seine Aktionärsvergütung angesichts gesunkener Ölpreise zurückfährt.
Als Referenzpreis für 2026 setzt TotalEnergies 60 Dollar pro Barrel Brent-Öl an. Aktuell notiert Brent bei rund 69 Dollar. Das Unternehmen behält sich vor, das Rückkaufvolumen je nach Preisentwicklung im Jahresverlauf anzupassen. Die Jahreszielspanne von 3 bis 6 Milliarden Dollar bleibt bestehen.
Dividende steigt trotz Gegenwind
Trotz des Gewinnrückgangs hält TotalEnergies an einer attraktiven Ausschüttung fest: Der Vorstand schlägt eine Schlussdividende von 0,85 Euro je Aktie vor. Für das Gesamtjahr 2025 würde die Dividende damit auf 3,40 Euro steigen – ein Plus von 5,6 Prozent gegenüber 2024. Die Zwischendividende von 0,85 Euro bleibt unverändert.
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