Der Nahost-Konflikt kostet TotalEnergies 15 Prozent seiner weltweiten Produktion. Ein herber Schlag. Die Realität in den Büchern sieht allerdings anders aus. Explodierende Rohstoffpreise und ein extrem lukrativer Eigenhandel fangen die Ausfälle mehr als auf.
Die Öl- und Gasförderung bleibt im ersten Quartal 2026 stabil. Neue Projekte in Brasilien und Libyen gleichen die Verluste im Nahen Osten aus. Rund 100.000 Barrel Öläquivalent pro Tag fielen dort weg. Parallel dazu profitiert die Explorationssparte massiv von den Märkten. Der durchschnittliche Preis für flüssige Kohlenwasserstoffe stieg im Quartal um 12,40 US-Dollar pro Barrel.
Raffinerien und LNG boomen
Besonders stark präsentiert sich das Flüssiggas-Geschäft. Die LNG-Produktion kletterte im Vergleich zum Vorquartal um zehn Prozent. Auch hier treibt die Marktvolatilität die Handelsgewinne in die Höhe.
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Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den europäischen Raffinerien. Die Marge sprang im Jahresvergleich um 192 Prozent nach oben. Sie liegt nun bei 11,40 US-Dollar je Barrel. Die Auslastung der Anlagen lag bei über 90 Prozent.
Milliarden-Belastung in der Bilanz
Das hohe Preisniveau belastet allerdings die Bilanz. Der Konzern rechnet für das Quartal mit einem Anstieg des Nettoumlaufvermögens um rund fünf Milliarden US-Dollar. Etwa die Hälfte davon geht auf saisonale Effekte zurück. Der Rest resultiert aus den teureren Lagerbeständen zum Quartalsende. Die Verschuldungsquote bleibt mit etwa 15 Prozent dennoch im Rahmen.
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TotalEnergies steht mit diesem Handelsboom nicht allein da. Auch die Konkurrenten BP und Shell meldeten in dieser Woche bereits außergewöhnlich hohe Gewinne im Ölhandel. Die Anleger reagieren gelassen. Die Aktie von TotalEnergies gab zuletzt leicht um 0,8 Prozent auf 76,04 Euro nach.
Am 29. April legt TotalEnergies die vollständigen Quartalszahlen vor. Der Konzern geht trotz der beispiellosen geopolitischen Störungen am Golf mit einer starken operativen Basis in diesen Termin. Die neuen Förderprojekte in Südamerika und Nordafrika liefern verlässlich ab.
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