TotalEnergies Aktie: Zahlen-Countdown läuft

TotalEnergies meldet robuste vorläufige Q1-Kennzahlen, angetrieben von höheren Ölpreisen und starkem LNG-Geschäft, trotz Produktionsausfällen im Nahen Osten.

TotalEnergies SE Aktie
Kurz & knapp:
  • Höhere Ölpreise stützen das operative Ergebnis
  • LNG-Produktion legt um zehn Prozent zu
  • Raffinerien arbeiten mit hoher Auslastung
  • Vollständige Quartalszahlen Ende April erwartet

Höhere Ölpreise, starkes LNG-Geschäft, volle Raffinerien — TotalEnergies startet robust ins Jahr 2026. Die vorläufigen Kennzahlen für das erste Quartal zeigen ein Unternehmen, das geopolitische Störfeuer besser wegsteckt als erwartet.

Ölpreis-Rückenwind trifft auf Nahost-Verluste

Der durchschnittliche Brent-Preis kletterte im ersten Quartal auf 81,1 Dollar je Barrel — ein deutlicher Sprung gegenüber den 63,7 Dollar im Schlussquartal 2025. Der realisierte Preis für Flüssigkeiten stieg entsprechend um 12,40 Dollar auf 73,70 Dollar je Barrel. Das schlägt sich direkt im Ergebnis nieder.

Die Gesamtproduktion bleibt stabil bei rund 2,55 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag. Allerdings musste TotalEnergies rund 100.000 Barrel täglich abschreiben — Folge geopolitischer Spannungen im Nahen Osten, die Operationen in Katar, Irak und vor den Küsten der Vereinigten Arabischen Emirate beeinträchtigten. Neue Felder wie Lapa SW und Mabruk fingen den Ausfall auf.

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LNG und Raffinerien liefern

Das LNG-Segment glänzt. Die Produktion stieg um 10 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Marktvolatilität spielte dem Handelsgeschäft in die Karten — TotalEnergies erwartet hier deutlich höhere Ergebnisse und Cashflows.

Auch das Downstream-Geschäft läuft rund. Die europäischen Raffineriemargen halten sich bei 11,40 Dollar je Barrel. Die Auslastungsrate überschreitet 90 Prozent. Das Rohöl- und Produkthandelsgeschäft zog im März besonders stark an.

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Bilanz unter Druck — aber kontrolliert

Auf der Bilanzseite plant TotalEnergies einen Anstieg des Working Capital um rund 5 Milliarden Dollar. Davon entfallen 2,5 bis 3 Milliarden auf saisonale Effekte. Die restlichen 2 bis 2,5 Milliarden Dollar spiegeln höhere Inventarbewertungen durch gestiegene Rohstoffpreise wider. Die Verschuldungsquote soll Ende März bei rund 15 Prozent liegen — ein vertretbares Niveau.

Die Aktie notiert aktuell bei 76,27 Euro und hat seit Jahresbeginn gut 35 Prozent zugelegt. Das 52-Wochen-Hoch von 80,01 Euro liegt nur knapp 5 Prozent entfernt. Am 29. April veröffentlicht TotalEnergies die vollständigen Quartalszahlen — dann zeigt sich, ob der positive Vorlauf auch in harten Zahlen bestätigt wird.

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