TotalEnergies baut sein Geschäft mit der Energiewende massiv aus. In Malaysia nimmt ein zentrales Projekt zur CO2-Speicherung konkrete Formen an. Parallel dazu fließen Millionen in eigene Aktien.

Der französische Energiekonzern plant ein grenzüberschreitendes Joint Venture. Partner sind die malaysische PETRONAS und die japanische Mitsui. Die endgültige Investitionsentscheidung fällt voraussichtlich im Jahr 2027.

PETRONAS sicherte sich kürzlich die erste staatliche Genehmigung für das Vorhaben. Ein neues Gesetz regelt dort seit August 2025 die CO2-Speicherung. Aktuell läuft die finale Planungsphase vor dem Baustart.

Milliarden für den Umbau

Das Projekt in Südostasien passt zur Strategie des Managements. TotalEnergies will weg von fossilen Brennstoffen. Dafür investiert der Konzern im laufenden Jahr rund 16 Milliarden US-Dollar. Etwa ein Viertel davon fließt direkt in kohlenstoffarme Energien.

Bis 2030 bleibt das Investitionstempo hoch. Jährlich plant das Unternehmen Ausgaben von bis zu 17 Milliarden Dollar. Das Ziel: Die Kapazität bei erneuerbaren Energien soll sich verdreifachen. Auch die Energieeffizienz will TotalEnergies verdoppeln.

Aktionäre profitieren direkt

Neben dem Konzernumbau belohnt TotalEnergies seine Aktionäre. Mitte April kaufte das Unternehmen gut 723.000 eigene Aktien zurück. Der Gesamtumfang dieser Transaktionen lag bei über 56 Millionen Euro.

Der durchschnittliche Kaufpreis bewegte sich knapp unter 80 Euro je Anteilsschein. Diese Rückkäufe decken sich mit den Beschlüssen der letzten Hauptversammlung. TotalEnergies stützt damit den eigenen Aktienkurs während der kapitalintensiven Umbauphase.