Toyota Motor (NYSE: TM) hat am Donnerstag die Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt – und die Belastungen durch US-Zölle hinterlassen deutliche Spuren. Der Gewinn je Aktie lag mit 6,15 Dollar zwar 1,79 Dollar über den Analystenschätzungen von 4,36 Dollar, doch ein Blick auf die operative Entwicklung zeigt: Der japanische Autoriese kämpft mit massiven Gegenwind.
Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2026 brach das operative Ergebnis auf 3.196,7 Milliarden Yen ein – ein Minus von 482,7 Milliarden Yen gegenüber dem Vorjahr. Der Nettogewinn sackte sogar um 1.069,4 Milliarden Yen auf 3.030,8 Milliarden Yen ab. Die operative Marge schmolz von 10,3 auf nur noch 8,4 Prozent zusammen.
US-Zölle kosten 1,2 Milliarden Dollar
Hauptverantwortlich für den Gewinneinbruch sind die US-Zölle, die Toyota mit satten 1.200 Milliarden Yen belasteten. Nur durch intensivierte Marketingmaßnahmen, die positiv mit 745 Milliarden Yen zu Buche schlugen, konnte der japanische Konzern den Schaden teilweise begrenzen. Besonders dramatisch: Nordamerika rutschte mit einem operativen Verlust von 209,9 Milliarden Yen tief in die roten Zahlen – die Zollbelastungen wirken hier mit voller Wucht.
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Trotz der Gewinnkrise verkaufte Toyota in den ersten neun Monaten 8.302.000 Fahrzeuge weltweit, ein Plus von 3,4 Prozent. In Nordamerika legte der Absatz sogar um 13,5 Prozent zu. Der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge stieg auf 46,9 Prozent aller Toyota- und Lexus-Verkäufe. Besonders die batterieelektrischen Modelle zeigen Dynamik: Die BEV-Verkäufe explodierten um 149,8 Prozent, Plug-in-Hybride legten um 19,9 Prozent zu.
Prognose angehoben – trotz Zoll-Krise
Überraschend: Toyota hebt die Jahresprognose an. Das operative Ergebnis für das Gesamtjahr 2026 wird nun bei 3.800 Milliarden Yen erwartet, nach zuvor 3.400 Milliarden Yen. Das sind zwar noch immer 995,5 Milliarden Yen weniger als im Geschäftsjahr 2025, doch die Anhebung signalisiert: Das Management sieht Licht am Ende des Tunnels. Die Umsatzprognose wurde um 1.000 Milliarden Yen auf 50.000 Milliarden Yen erhöht.
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Das Unternehmen setzt auf umfassende Investitions-Verbesserungen in Höhe von 904,5 Milliarden Yen, um die Zollbelastungen von erwarteten 1.450 Milliarden Yen für das Gesamtjahr teilweise zu kompensieren. Die Dividende bleibt bei 95 Yen je Aktie, nach 90 Yen im Vorjahr – ein Zeichen des Vertrauens in die finanzielle Stabilität.
Die Toyota-Aktie schloss am 5. Februar bei 237,19 Dollar, ein Minus von 1,74 Prozent vor der Zahlenvorlage. In den vergangenen drei Monaten legte der Titel allerdings um 17,43 Prozent zu, über zwölf Monate beträgt das Plus 28,92 Prozent.
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