Toyota Industries gerät zwischen die Fronten. Der aktivistische Investor Elliott Management, größter unabhängiger Aktionär des japanischen Konzerns, lehnt das überarbeitete Übernahmeangebot von Toyota Fudosan kategorisch ab. Der gebotene Preis von 18.800 Yen je Anteilsschein liege weit unter dem tatsächlichen Wert des Unternehmens, so Elliott in einer deutlichen Stellungnahme vom 2. Februar 2026.
Die Attacke kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Toyota Industries kämpft mit schwachen Geschäftszahlen – im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres brach der Betriebsgewinn um 52,5 Prozent auf 85,98 Milliarden Yen ein. Der Nettogewinn sank um 24,7 Prozent auf 186,99 Milliarden Yen. Hauptverantwortlich: US-Zölle drückten das Ergebnis um 8,4 Milliarden Yen, gestiegene Personalkosten fraßen weitere 7,5 Milliarden Yen auf.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Toyota Industries?
Flurschäden im Autosegment
Besonders schmerzhaft entwickelt sich das Automobilgeschäft. Die Sparte rutschte mit einem Verlust von 4,8 Milliarden Yen ins Minus. Zwei Faktoren belasten: Die Markteinführung des neuen RAV4 verschlingt Ressourcen, während gleichzeitig die Nachfrage nach Klimakompressoren für Fahrzeuge nachgibt. Das Kerngeschäft mit Flurförderzeugen hingegen steuerte immerhin einen Gewinn von 51,0 Milliarden Yen bei.
Kann der Konzern die Trendwende schaffen? Die Prognose für das Gesamtjahr bis März 2026 fällt ernüchternd aus: Der Umsatz soll auf 4 Billionen Yen sinken – ein Rückgang von 2,1 Prozent. Beim Betriebsgewinn rechnet das Management mit lediglich 100 Milliarden Yen, was einem Einbruch von 54,9 Prozent entspricht. Das Ergebnis je Aktie wird bei 632,34 Yen erwartet.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Toyota Industries?
Frontale Ablehnung des Übernahmeangebots
Elliott lässt keinen Zweifel aufkommen: Die verwalteten Fonds mit einem Vermögen von rund 76,1 Milliarden Dollar werden ihre Anteile nicht zu den aktuellen Konditionen andienen. In seiner Stellungnahme widerspricht der Investor energisch der Behauptung von Toyota Fudosan, der Gebotspreis spiegele den inneren Wert des Unternehmens wider. Elliott verweist dabei auf eigene Berechnungen, die deutlich höhere Bewertungen nahelegen.
Die Aktie reagierte prompt auf die schwachen Zahlen und notierte am 2. Februar 2026 an der Tokioter Börse 2,3 Prozent schwächer bei 19.350 Yen. Interessant dabei: Selbst dieser Kurs liegt noch über dem Übernahmeangebot von Toyota Fudosan – ein klares Marktsignal, dass auch andere Anleger das Angebot als zu niedrig erachten. Elliott fordert Mitaktionäre explizit auf, ihre Papiere ebenfalls nicht anzudienen.
Toyota Industries-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Toyota Industries-Analyse vom 3. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Toyota Industries-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Toyota Industries-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Toyota Industries: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


