Die Aktie von Toyota Industries hat am Donnerstag ein neues Rekordhoch erreicht. Der Grund: Toyota Motor hat sein Übernahmeangebot für den Gabelstapler-Hersteller um satte 15 Prozent angehoben – auf 18.800 Yen je Anteilsschein. Doch die Anleger glauben offenbar, dass noch mehr drin ist. Die Papiere notierten zuletzt bei 19.110 Yen, ein Plus von sechs Prozent zum Vortag und rund 1,8 Prozent über dem neuen Angebotspreis.
Das Angebot läuft seit dem 15. Januar und endet am 12. Februar. Bereits am Mittwoch hatte Toyota Industries bei 18.025 Yen geschlossen – etwa vier Prozent unter dem aufgestockten Gebot.
Druck von aktivistischen Investoren zahlt sich aus
Warum die Aufstockung? Der ursprüngliche Deal vom Juni, bei dem Toyota Motor 16.300 Yen je Aktie bot, stieß international auf heftige Kritik. Globale Investoren warfen dem Konzern eine intransparente Bewertung vor und bemängelten fehlenden Minderheitenschutz.
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Besonders der US-Aktivist Elliott Investment Management machte Druck. Im November deckte der Hedgefonds auf, dass er sich bei Toyota Industries eingekauft hatte – und bezeichnete das Angebot als zu niedrig und wenig durchschaubar. Im Dezember legte Elliott nach und stockte seinen Anteil auf fünf Prozent auf.
Toyota zeigt finanzielle Stärke
Toyota Motor erhöht seinen Anteil an der Transaktion nun auf bis zu 800 Milliarden Yen, zuvor waren es 706 Milliarden. Die höhere Bewertung spiegele Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld und in der Geschäftsentwicklung von Toyota Industries wider, erklärte Kenta Kon, Direktor bei der Immobiliengesellschaft Toyota Fudosan und zugleich Finanzchef des Autobauers.
Masahiro Yamamoto, Leiter der Buchhaltung bei Toyota, betonte: Früher hätte der Konzern eine Investition dieser Größenordnung kaum stemmen können. Heute verfüge man über genug finanzielle Kraft, um dies ohne Finanzierungssorgen zu bewältigen.
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Toyoda-Familie festigt Kontrolle
Mit der Privatisierung von Toyota Industries bauen Toyota Motor, die Immobilienfirma Toyota Fudosan und Chairman Akio Toyoda ihre Macht innerhalb des Konzernverbunds aus. Die Gründerfamilie stärkt damit ihren Einfluss auf die Unternehmensgruppe. Toyodas persönlicher Beitrag bleibt mit einer Milliarde Yen unverändert gegenüber dem Juni-Angebot.
Toyota Industries, das neben Gabelstaplern auch Motoren für Toyota Motor liefert, empfiehlt seinen Aktionären in einer separaten Mitteilung, das Angebot anzunehmen. Ein Beratungsgremium stellte fest, dass die überarbeiteten Konditionen keine Partei unangemessen bevorzugen und weder Toyoda noch Toyota Fudosan auf Kosten des Unternehmens begünstigen.
Die Verhandlungen zwischen Toyota Motor und Toyota Fudosan wurden bewusst ohne Beteiligung Toyodas geführt, um Fairness zu gewährleisten.
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