Trustpilot hat am Dienstag starke Geschäftszahlen für das Gesamtjahr 2025 vorgelegt und gleichzeitig eine deutliche Aufstockung seines Aktienrückkaufprogramms angekündigt. Die Bewertungsplattform erhöht ihr Buyback-Volumen um bis zu 10 Millionen britische Pfund auf insgesamt maximal 40 Millionen Pfund.
Die Buchungen des Unternehmens erreichten 291 Millionen Dollar – ein Plus von 18 Prozent auf konstanter Währungsbasis gegenüber dem Vorjahr. Regional zeigt sich ein besonders dynamisches Bild: Nordamerika legte um 21 Prozent zu, Europa und der Rest der Welt um 20 Prozent, während Großbritannien mit 16 Prozent Wachstum etwas zurückblieb.
Cashbestand steigt trotz Millioneninvestitionen
Bemerkenswert ist die Kassenentwicklung: Der Barbestand kletterte zum Jahresende auf 48 Millionen Dollar – hochgerechnet von nur 6 Millionen Dollar im Vorjahr. Das ist umso bemerkenswerter, als das Unternehmen bereits 72 Millionen Dollar für Aktienrückkäufe aufgewendet hatte.
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Die wiederkehrenden Jahresumsätze (Annual Recurring Revenue) stiegen auf 296 Millionen Dollar, während der Gesamtumsatz 261 Millionen Dollar erreichte. Die bereinigte EBITDA-Marge dürfte die Markterwartungen übertreffen – Analysten hatten zuvor mit 37 Millionen Dollar bei einer Marge von 14,6 Prozent gerechnet.
KI-Technologie entfernt Millionen gefälschte Bewertungen
Die Wachstumsdynamik hat sich im zweiten Halbjahr beschleunigt, vor allem im Neugeschäft und bei Großkunden. Trustpilot implementierte eine KI-gestützte Betrugserkennungstechnologie, die zur Entfernung von 7,8 Millionen gefälschten Rezensionen führte.
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Die Kundenbindungsrate (Net Dollar Retention) lag bei 102 Prozent, während die Brutto-Retention auf 87 Prozent kletterte. Nach den Tilgungen in der Woche des 5. Januar 2026 besteht das ausgegebene Aktienkapital aus 394.078.359 Stammaktien.
Italienische Wettbewerbsbehörde ermittelt
Weniger erfreulich ist die Nachricht aus Italien: Die dortige Wettbewerbsbehörde hat einen Entwurf für einen Einspruch wegen eines möglichen Verstoßes gegen das italienische Verbraucherrecht übermittelt. Trustpilot zeigt sich allerdings gelassen – Italien macht weniger als 5 Prozent des Konzernumsatzes aus, wesentliche Auswirkungen werden nicht erwartet. Das Verfahren soll bis Ende März 2026 abgeschlossen sein.
Das Unternehmen wird am 17. März 2026 die vollständigen Jahresergebnisse vorlegen. Zudem steht ein Wechsel des Wirtschaftsprüfers an: Ernst & Young LLP soll nach einem Ausschreibungsverfahren als neuer Prüfer für das Geschäftsjahr 2026 bestellt werden.
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