Der April war für TSMC ein außergewöhnlicher Monat. Die Aktie schloss auf einem neuen 52-Wochen-Hoch von 338 Euro — ein Plus von rund 115 Prozent gegenüber dem Tief vom vergangenen Mai. Der breite Halbleiterindex PHLX legte im April um 35 Prozent zu, nachdem er im März noch nachgegeben hatte.
Rekordergebnisse im ersten Quartal
Die Zahlen für das erste Quartal 2026 untermauern die Kursrally mit handfesten Fakten. Die Bruttomarge erreichte mit 66,2 Prozent einen neuen Höchststand. Der Nettogewinn kletterte um 58 Prozent auf 18 Milliarden Dollar, der Umsatz lag bei rund 35 bis 36 Milliarden Dollar.
Treiber bleibt das Segment Hochleistungsrechnen und KI-Infrastruktur, das inzwischen 61 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht. Smartphones folgen mit 26 Prozent auf Platz zwei. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Management ein Umsatzwachstum von mehr als 30 Prozent.
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Arizona wird zum Ökosystem
Parallel zur starken Geschäftsentwicklung wächst das industrielle Umfeld rund um TSMCs US-Investitionen. Beim ersten KI- und Halbleiter-Forum in Arizona unterzeichneten die Arizona Commerce Authority und die Taiwan AI Alliance ein Memorandum of Understanding — mit dem Ziel, Talentförderung, gemeinsame Investitionen und Technologietransfer zu vertiefen. Die taiwanische Außenhandelsbehörde TAITRA eröffnet dazu ein Handels- und Investitionszentrum in Phoenix.
Das Ziel ist klar: eine belastbare Lieferkette für die Chipfertigung auf US-Boden aufzubauen, bevor die nächste Kapazitätswelle kommt.
Technologiestrategie: Kosten vor Tempo
Eine strategisch relevante Entscheidung betrifft die sogenannte High-NA-EUV-Lithografie von ASML. TSMC verschiebt deren Einsatz auf mindestens 2029 — der Hauptgrund ist der Preis: Ein einzelnes Gerät kostet mehr als 350 Millionen Euro. Stattdessen entwickelt das Unternehmen den A13-Fertigungsknoten auf Basis der bestehenden EUV-Technologie, Produktionsstart ebenfalls 2029.
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Das Investitionsbudget für 2026 liegt zwischen 52 und 56 Milliarden Dollar. Bis 2029 soll außerdem eine Advanced-Packaging-Anlage in Arizona fertiggestellt werden, um Engpässe bei der KI-Hardware-Produktion zu beseitigen.
Analysten und Dividende
Institutionelle Investoren haben ihre Positionen zuletzt leicht umgeschichtet — einige Banken reduzierten, Firmen wie Oppenheimer Asset Management und Danica Pension stockten auf. Das Analystenkonsens-Kursziel liegt bei 404 Dollar, die Empfehlung lautet mehrheitlich „Kaufen“.
Aktionäre erhalten im Sommer eine Quartalsdividende von 0,9503 Dollar je Aktie; der Ex-Dividenden-Tag ist für Juni geplant, die Auszahlung folgt im Juli.
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