Der weltgrößte Auftragsfertiger für Halbleiter hat im vierten Quartal eindrucksvoll abgeliefert. Der Nettogewinn des taiwanesischen Chip-Riesen schoss um 35 Prozent auf den Rekordwert von 505,7 Milliarden Taiwan-Dollar (16 Milliarden US-Dollar) in die Höhe – und das zum siebten Mal in Folge mit zweistelligem Wachstum.
Die Analysten hatten mit 478,4 Milliarden Taiwan-Dollar deutlich weniger erwartet. Der Konzern profitiert massiv vom anhaltenden Hunger nach hochmodernen Chips für Künstliche Intelligenz-Anwendungen. Die Nachfrage ist so stark, dass selbst die geopolitischen Unsicherheiten rund um mögliche US-Zölle den Aufwärtstrend bisher nicht bremsen konnten.
Nvidia und Apple treiben die Zahlen
Besonders bemerkenswert: Die 3-Nanometer-Produkte des Unternehmens machten bereits über ein Viertel des gesamten Umsatzes im Wafer-Geschäft aus. Während das Hochleistungsrechner-Segment weiterhin die größte Einnahmequelle bleibt, legte auch das Smartphone-Geschäft zu – der Anteil stieg von 30 auf 32 Prozent. Verantwortlich dafür dürfte vor allem Apple sein, dessen iPhone 17-Linie neue TSMC-Chips nutzt.
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Die Investitionen bleiben gigantisch: Im Gesamtjahr 2024 investierte der Konzern 40,9 Milliarden Dollar in den Ausbau seiner Kapazitäten. Das liegt im Rahmen der prognostizierten 40 bis 42 Milliarden Dollar.
Massives US-Engagement wird ausgebaut
Über die bereits zugesagten 65 Milliarden Dollar für drei Werke in Arizona hinaus hatte das Unternehmen im März vergangenen Jahres weitere 100 Milliarden Dollar für US-Investitionen angekündigt – und zwar direkt im Beisein von Donald Trump im Weißen Haus. US-Handelsminister Howard Lutnick ließ vergangene Woche in einem Podcast durchblicken, dass noch mehr Kapital in die USA fließen soll.
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Parallel laufen intensive Verhandlungen über ein Zollabkommen zwischen Taiwan und den USA. Die taiwanesische Regierung signalisierte am Donnerstag, dass eine Einigung kurz bevorsteht. Vizepremier Cheng Li-chiun und Handelsbeauftragte Yang Jen-ni reisten zu einer sechsten Verhandlungsrunde nach Washington. Ziel ist es, den Zollsatz von derzeit 20 auf 15 Prozent zu senken und eine strategische Partnerschaft in der globalen KI-Lieferkette zu schmieden.
Zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen rechnen mit einer Bekanntgabe bis Ende Januar. Im Gegenzug könnte TSMC weitere Produktionsstätten in Arizona zusagen – zusätzlich zu den bereits versprochenen 165 Milliarden Dollar.
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