Taiwan Semiconductor Manufacturing Company profitiert weiterhin vom globalen Ausbau der KI-Infrastruktur. Zwar sorgten die Feiertage zum Mondneujahr für einen saisonalen Umsatzrückgang im Februar. Der langfristige Trend zeigt allerdings steil nach oben und untermauert die ehrgeizigen Jahresziele des Chip-Giganten.
Der sequenzielle Umsatzrückgang von rund 21 Prozent gegenüber Januar entspricht dem üblichen saisonalen Muster. Weniger Arbeitstage in den taiwanesischen Fabriken während des Mondneujahrs sind der Hauptgrund für diese Entwicklung. Im Jahresvergleich verzeichnet TSMC ein Plus von über 22 Prozent. Betrachtet man die ersten beiden Monate des Jahres 2026 zusammen, steht ein solides Umsatzwachstum von knapp 30 Prozent zu Buche. Treiber dieser Entwicklung ist die anhaltend hohe Nachfrage nach Hochleistungsrechnern und KI-Chips. Analysten verweisen auf den starken Hochlauf bei Grafikprozessoren und anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei TSMC?
Technologischer Vorsprung zahlt sich aus
Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil ist der Übergang zur 2-Nanometer-Technologie. Die Massenproduktion startete bereits Ende 2025 planmäßig. Die Kapazitäten für diesen hochmodernen Prozess sind bis Mitte 2027 vollständig ausgebucht. Diese Marktmacht erlaubt es dem Unternehmen, zu Jahresbeginn Preiserhöhungen von bis zu 10 Prozent für seine fortschrittlichsten Verfahren durchzusetzen. Bessere Ausbeuten bei der Fertigung stützen zudem die Erwartung einer Bruttomarge von dauerhaft über 60 Prozent.
Auch geografisch treibt der Konzern seine Expansion voran. Die Produktion in der zweiten Fabrik im US-Bundesstaat Arizona soll nun bereits 2027 statt 2028 anlaufen. Mögliche taiwanesische Exportbeschränkungen für Spitzentechnologien könnten den Umsatzhochlauf der US-Anlagen in Zukunft eventuell bremsen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei TSMC?
Gemischte Signale der Großinvestoren
Bei den institutionellen Anlegern zeigte sich im vierten Quartal 2025 ein uneinheitliches Bild. Während einige Großinvestoren Gewinne mitnahmen, bauten andere ihre Positionen aus:
- FMR LLC reduzierte seine Anteile um 16,5 Prozent.
- Goldman Sachs Group trennte sich von 30,2 Prozent der Position.
- Macquarie Group stieg komplett aus.
- Point72 Asset Management erhöhte den Bestand um 157,1 Prozent.
Am 16. April 2026 wird TSMC die vollständigen Ergebnisse für das erste Quartal vorlegen. Die Börse honoriert die bisherige operative Entwicklung deutlich: Bei einem aktuellen Kurs von 298,50 Euro verzeichnet das Papier auf Sicht von zwölf Monaten ein sattes Plus von gut 85 Prozent. Angesichts der anhaltend hohen Investitionen von Tech-Giganten in Rechenzentren hält das Management an seiner Prognose eines Umsatzwachstums von 30 Prozent für das laufende Gesamtjahr fest.
TSMC-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue TSMC-Analyse vom 16. März liefert die Antwort:
Die neusten TSMC-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für TSMC-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
TSMC: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

